Die Wirtschaft in Berlin boomt, doch den Unternehmen fehlen zunehmend die Fachkräfte. Diesen Mangel will die Berliner CDU-Fraktion nun mit einer ganzen Reihe von Vorschlägen begegnen. „Wir wollen unter Einbeziehung der Jugendberufsagenturen, dass alle Kinder ab Klasse 8 hinsichtlich ihrer Eignungen und Talente geprüft und mit potenziellen Berufsfelder vertraut gemacht werden.“ So steht es in dem 31-seitigen Thesenpapier, das der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU, Christian Gräff, auf der Klausurtagung seiner Fraktion am Sonnabend in Thüringen vorgestellt hat. „Berlin 2030 – Visionen für eine Wirtschaftsmetropole, Freiräume für Innovationen“, nennt sich das Konzept, mit dem der Ausbildungsmarkt deutlich Aufschwung gewinnen soll.

„In den Lehrplänen soll der Bezug zu Ausbildungsberufen aufgenommen werden, damit sämtliche Berufsfelder wahrgenommen werden können“, forderte Gräff weiter. Darüber hinaus soll bei Bedarf eine „persönliche Berufsberatung für Jugendliche im familiären Umfeld“ stattfinden. Es bestehe dringender Handlungsbedarf.