Der Mann hatte das Beiheft für eine Neonazi-CD geschrieben, auf seiner Brust hatte er sich die Noten des verbotenen Horst-Wessel-Liedes eintätowiert, und bei einer Hausdurchsuchung fanden sich Fotos, auf denen er mit Hitlergruß und Hakenkreuzfahne posierte sowie weitere Bilder von Adolf Hitler. Andreas T., so darf man wohl sagen, hatte klare Bezüge zur Nazi-Ideologie. Um so erstaunlicher war es, für wen er arbeitete: die Berliner Polizei.
Der Fund der Nazi-Devotionalien in der Wohnung des Polizeibeamten liegt schon mehr als zehn Jahre zurück und nach einem jahrelangen Rechtsstreit wurde Andreas T. Ende 2017 aus dem Polizei-Dienst entlassen.



