Gemessen an der Zahl ihrer Mitglieder (etwa 500) ist die „Identitäre Bewegung“ in Deutschland bedeutungslos, trotzdem macht die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte Organisation immer wieder durch Aktionen in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam.

Am Donnerstag haben die Identitären Werbevitrinen der Firma Wall an mehreren U-Bahnhöfen „gekapert“ und dort eigene Plakate angebracht - ein Fall von sogenanntem „Adbusting“. Die Scheiben der Vitrinen seien dabei nicht beschädigt worden, heißt es in einem Bericht von „Bild“ und „BZ“. Service-Mitarbeiter seien unterwegs, um die Plakate zu entfernen. Zudem werde Wall Anzeige erstatten, sagte eine Unternehmenssprecherin.

tok