Die Berliner Polizei war gleich mit mehreren Mannschaftswagen am Potsdamer Platz angerückt. Doch die Sorgen der Veranstalter des ReCon waren unbegründet. Weder Demonstranten noch Polit-Aktivisten sollten am Mittwochnachmittag die „gemeinsame Konferenz der Immobilienverbände und Think Tanks (Denkfabriken – d. Red.)“ stören.

Im Atrium Tower ging es dann aber doch hart zur Sache. Wenig überraschend: Trafen doch bei einer Podiumsdiskussion unter der Überschrift „Enteignung statt Neubau? Die Zukunft der Wohnungspolitik in Deutschland“ die beiden Antipoden der aktuellen Kontroverse über bezahlbares Wohnen aufeinander: Auf der einen Seite Rouzbeh Taheri, Sprecher der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“, auf der anderen Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender eben jenes Konzerns, der nach dem Willen der Initiative enteignet gehört.