Nur noch jedes zweite Berliner Bauunternehmen bewirbt sich um öffentliche Aufträge. Zu kompliziert, zu langwierig, zu schlechte Zahlungsmoral - das seien die Gründe für die Zurückhaltung der Firmen bei landeseigenen Bauvorhaben. So lautete am Mittwoch das Fazit einer Anhörung von Baufachleuten im Bauausschuss des Abgeordnetenhauses.

Nach der gescheiterten Ausschreibung für 17 Kita-Neubauten in Berlin wollten sich die Bauexperten des Parlaments bei Praktikern über die Gründe dafür informieren. Kein einziges Unternehmen hatte sich für das umfangreiche Bauprojekt beworben.