Die Ex-Terroristen Rasmea Odeh hat Berlin am Montag verlassen. Die jordanische Staatsangehörige sei freiwillig nach Jordanien ausgereist, wie die Innenverwaltung mitteilte. Mit ihrer Ausreise vermeide Odeh eine mögliche Abschiebung. Diese sei ihr nach einer Entscheidung der Innenverwaltung durch die Ausländerbehörde angedroht worden. Die Polizei habe ihr Verlassen der Bundesrepublik überwacht.
Odeh war vor gut zwei Wochen nach Berlin eingereist, weil sie bei einer Veranstaltung des als antisemitisch geltenden Samidoun-Netzwerks zum Thema „Palästinensische Frauen im Befreiungskampf“ teilnehmen wollte. Das Auswärtige Amt hatte ihr ein Visum erteilt. Die Berliner Ausländerbehörde hatte dieses jedoch mit der Begründung aufgehoben, dass die Sicherheit und Ordnung gefährdet werde. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hatte diese Entscheidung bereits am Freitag bestätigt.


