Das Volksbegehren „Deutsche Wohnen &Co enteignen“ trifft offenbar noch mehr Unternehmen als bisher bekannt. Während für die Kostenschätzung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zehn Unternehmen aufgelistet sind, die die von der Initiative definierten „Vergesellschaftungskriterien“ erfüllen, kommt eine Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung auf die Zahl elf.

Da es keine offiziellen Daten zur Eigentümerstruktur auf dem Immobilienmarkt gebe, könnten durchaus noch weitere, bislang unbekannte Firmen hinzukommen, sagte Christoph Trautvetter, Verfasser der Studie am Freitag. „Der Senat ist in der Pflicht, hier für mehr Transparenz zu sorgen, etwa mithilfe von Grundbuchdaten“, sagte Trauvetter weiter.