„Sieger über den Tod“, „Meister des Skalpells“, „König der Chirurgen“ steht in großen Lettern an einer Wand im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité (BMM). Es sind Zeitungsschlagzeilen vom 2. Juli 1951, dem Todestag Ferdinand Sauerbruchs. Sie bilden den Anfang der Ausstellung „Auf Messers Schneide“ die sich dem Leben und Wirken sowie dem Mythos um den weltbekannten Arzt widmet. Sie ist ab dem heutigen Freitag erstmals für Besucher zugänglich.
Einen konkreten Jahrestag als Anlass für die Ausstellung gebe es nicht, wie Museumsdirektor Thomas Schnalke sagt. Sauerbruch wurde 1875 geboren, 1927 an die Charité berufen. Anlass sei vielmehr die soeben abgelaufene zweite Staffel der ARD-Serie „Charité“, die sich der Berliner Universitätsklinik während der Jahre 1943 bis 1945 widmet und Sauerbruch (gespielt von Ulrich Noethen) als Leiter der chirurgischen Klinik in den Fokus stellt.
Kunstsammlung Charité / Thomas Bruns


