Im Rückblick klingt Sigmar Gabriels Lob an die Familienministerin unfreiwillig sarkastisch. Anfang des Jahres wird Franziska Giffey beim Politikaward 2018 zu dem gekürt, was sie zweifelsohne ist: Die Aufsteigerin des Jahres. Von der Brennpunktbürgermeisterin zur Familienministerin. Was für eine Geschichte.
Laudator Gabriel sagt, sie habe als Kommunalpolitikerin in Neukölln den Kopf oben und das Herz offen gehalten. Neu und ungewohnt sei Giffey „im oft akademisiert wirkenden“ Politikbetrieb. Als sie die Trophäe entgegennimmt, fragt der Moderator, ob man den Preis nun zum „Alles-Richtig-Gemacht-Preis“ umbenennen sollte. Giffey lacht. Und lehnt ab.


