Mieten in Berlin

1060 Euro warm für Kreuzberger Mini-Wohnung verlangt

In der Wrangelstraße kann man für satte 42,4 Euro pro Quadratmeter wohnen.

Ein Screenshot der Annonce, die bei „Immobilienscout 24“ zu finden ist.

Ein Screenshot der Annonce, die bei „Immobilienscout 24“ zu finden ist.

Foto: BM/seg

42,4 Euro pro Quadratmeter – das ist die wohl teuerste Mini-Wohnung Berlins. Zugegeben: Die Wohnung ist hochwertig saniert und entspricht modernem Standard, auch eine Gegensprechanlage ist im Mietpreis enthalten: Ansonsten spricht aber wenig für den Quadratmeterpreis von 42,4 Euro (!) Warmmiete, die die Akelius GmbH für eine Einzimmerwohnung mit 25 Quadratmetern Fläche haben will. Zumindest ist die Wohnung in der Kreuzberger Wrangelstraße zu diesem Preis bei „Immobilienscout 24“ inseriert. Wer glaubt, dass er für die insgesamt 1060 Euro Warmmiete doch sicher eine Dachterrasse oder Ähnliches bekommen müsste, irrt ebenfalls. Die Wohnung liegt im Erdgeschoss.

Das Bad wurde übrigens offenbar im Zuge der Sanierung vom Zimmer abgetrennt. Das bedeutet: Stellt man nun ein Bett in den verbleibenden Raum, ist dieser praktisch schon ausgefüllt. Immerhin: Die Heizkosten betragen laut Inserat lediglich 30 Euro im Monat. Ein Mini-Zuhause erwärmt sich halt schnell. Bis Dienstagmittag gab es dem Immobilienportal zufolge aber noch keinen einzigen Interessenten.