Für die französische Schauspielerin Juliette Binoche (54) war die #MeeToo-Debatte „so wichtig wie die feministische Bewegung in den 70er Jahren“, sagte die diesjährige Berlinale-Jurypräsidentin gerade dem „Spiegel“. Die #MeToo-Bewegung hatte im Oktober 2017 in den USA ihren Anfang genommen, als immer mehr Schauspielerinnen öffentlich machten, von US-Filmproduzent Harvey Weinstein sexuell belästigt oder vergewaltigt worden zu sein.

Als Schauspielerin Alyssa Milano aufrief, Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen, Missbrauch und Diskriminierung unter dem Hashtag #MeToo in den sozialen Medien zu teilen, ging die Bewegung um die Welt.