+++ 5. Februar 21: Generalstaatsanwaltschaft: Fall Rebecca ist kein "cold case" +++

Für die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ist der Fall Rebecca Reusch auch nach zwei Jahren kein „cold case“ (kalter Fall). Die Suche gehe weiter, sagte Martin Steltner, Sprecher der Behörde, am 5. Februar 2021 in einem Youtube-Video. Man habe Tausende Hinweise aus der Bevölkerung abgearbeitet, so Steltner in dem einminütigen Clip und weiter: „Wir haben Rebecca nicht gefunden“. Zwei Mordkommissionen, mehrere Einsatzhundertschaften, Suchhunde und Polizeitaucher hatten zwischenzeitlich nach der Vermissten gesucht, die im Februar 2019 spurlos verschwunden war. Zunächst sei der Fall Rebecca ein Vermisstenfall gewesen. Dann habe sich aber nach kurzer Zeit gezeigt, dass das Mädchen plötzlich und spurlos verschwunden ist. Hinweise, dass sie freiwillig verreist, untergetaucht oder entführt worden sei, habe es nicht gegeben. Zwischenzeitlich war der Schwager in Verdacht geraten, mit dem Verschwinden von Rebecca zu tun gehabt zu haben. Doch bis heute ist es bei dem Verdacht geblieben, „nicht mehr, aber auch nicht weniger“, so Steltner. Auch nach Jahren könne man Tötungsdelikte aber aufklären, darauf baue man auch im Fall Rebecca, sagte Steltner.

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