Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Tote Frau aus Nordhafen in Wedding geborgen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom 4. März.

Eine tote Frau wurde aus dem Nordhafen geborgen.

Eine tote Frau wurde aus dem Nordhafen geborgen.

Foto: Thomas Peise

+++ Tote Frau aus Nordhafen in Wedding geborgen +++

Am Mittwoch ist eine weibliche leblose Person aus dem Nordhafen in Wedding gezogen worden. Die Polizei und die Feuerwehr waren vor Ort. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Polizei will Mann kontrollieren - der rastet aus +++

Am Sonntagmorgen haben Bundespolizisten einen Mann am Bahnhof Ostkreuz festgenommen, der sich zuvor einer Kontrolle durch die Beamten entziehen wollte. Gegen 02.30 Uhr wollten Bundespolizisten den lautstark herumschreienden 29-Jährigen am Bahnhof Ostkreuz kontrollieren. Als die Beamten ihn ansprachen, ergriff er umgehend die Flucht und stürzte dabei eine Treppe herunter. Obwohl er sich bei dem Sturz eine blutende Kopfwunde zuzog, setzte der 29-Jährige seine Flucht weiter fort. Als die Beamten ihn kurz darauf stoppten, schlug er sofort um sich und trat nach den Einsatzkräften. Einen Polizisten traf er dabei am Bein. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 29-Jährgen ein und fanden bei der Durchsuchung seines Rucksackes diverse Tütchen mit betäubungsmittelähnlichen Substanzen. Nachdem der Mann aus Pankow medizinisch in einem Krankenhaus versorgt wurde, übergaben ihn die Bundespolizisten zur weiteren Bearbeitung zuständigkeitshalber an die Berliner Polizei. Gegen ihn wird nun aufgrund des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt.

+++ Brand in Apartment in Tiergarten +++

Am frühen Montagabend ist die Feuerwehr zu einem Einsatz in Tiergarten angerückt. Dort brannte es im fünften Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftsgebäudes in der Voxstraße. Wie die Feuerwehr mitteilte, fingen Einrichtungsgegenstände in einem der Apartments Feuer. 44 Einsatzkräfte waren vor Ort.


+++ 17-Jähriger schießt vom Balkon +++

Ein Jugendlicher hat am Montagmittag mit einem Luftgewehr von einem Balkon in Lichtenrade geschossen. Laut der Polizei informierten Zeugen die Beamten gegen 13.40 Uhr über den Vorfall in der Barnetstraße. Demnach soll der 17-Jährige auf Passanten und Fahrzeuge geschossen haben. Gegenüber der Polizei stritt der Jugendliche dies ab, gab jedoch zu, im Besitz einer Softairwaffe sowie Munition zu sein. Die Waffe wurde beschlagnahmt. Gegen den kiezorientierten Mehrfachtäter wurde ein Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Verletzte gab es aller Voraussicht nach nicht.


+++ Mann wirft Glasflasche auf Personengruppe +++


Bundespolizisten haben am Wochenende eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern verhindert. Am Sonnabend gegen 21.30 Uhr hatte ein Mann auf dem S-Bahnhof Oranienburg eine Glasflasche in Richtung einer dreiköpfigen Personengruppe geworfen, die auf dem Bahnsteig stand. Die Flasche zerbrach am Boden, ohne jemanden zu treffen. Die Beteiligten lieferten sich eine verbale Auseinandersetzung, die zu eskalieren drohte, als die Gruppe auf den Mann losgehen wollte. Herbeigerufene Bundespolizisten verhinderten das. Verletzt wurde niemand. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen den 31-Jährigen ein. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.

+++ Haftbefehl für Taschendieb in Spandau +++

Bundespolizisten haben am Wochenende einen Mann festgenommen, der beim Taschendiebstahl erwischt worden war. Am Sonnabend gegen sechs Uhr hatte der Mann einem schlafenden Fahrgast in einer am Bahnhof Spandau stehenden S-Bahn der Linie 5 das Smartphone aus der Jackentasche gestohlen. Zivilfahnder der Bundespolizei hatten die Tat beobachtet und den 26-Jährigen daraufhin festgenommen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Diebstahls ein. Der wegen einschlägiger Delikte polizeibekannte Mann wurde einem Bereitschaftsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft für den Dieb anordnete. Er wurde im zentralen Polizeigewahrsam eingeliefert.

+++ Bundespolizei nimmt mutmaßliche Taschendiebe fest +++

Zivilfahnder der Bundespolizei haben am Sonntag zwei Männer vorläufig festgenommen, die beim Taschendiebstahl erwischt worden waren. Gegen 04:30 Uhr beobachteten die Beamten in einer S-Bahn einen versuchten Diebstahl. Ein Mann setzte sich zwischen den Bahnhöfen Westkreuz und Stresow neben eine schlafende Reisende. Zunächst griff er in die Jackentasche der 23-jährigen Frau und machte sich anschließend an deren Handtasche zu schaffen. Die Beamten nahmen den 28-Jährigen vorläufig fest. Etwa eine Stunde später bemerkten Bundespolizisten einen weiteren mutmaßlichen Taschendieb auf frischer Tat. Der Mann setzte sich neben einen schlafenden, stark alkoholisierten Fahrgast in einer am Bahnhof Spandau stehenden S-Bahn und tastete diesen nach Wertgegenständen ab. Die Einsatzkräfte nahmen den 31-Jährigen vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten ein Smartphone, das mutmaßlich aus einem Diebstahl stammt, und stellten es sicher. Die Bundespolizei leitete in beiden Fällen entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

+++ Dieb wirft Fahrrad in Richtung eines Polizisten +++

Zivilfahnder haben in der Nacht von Sonntag auf Montag in Wilmersdorf zwei Fahrraddiebe festgenommen. Das Duo fiel auf, weil sie von einem Grundstück kamen und mit Rädern davonfuhren. In der Nähe des S-Bahnhofes Bundesplatz versteckten sie sich. Als die Zivilfahnder sie überprüfen wollten, flüchteten sie. Zuvor warf einer ein Fahrrad in Richtung eines Polizisten. Der Mann rannte die Treppen hoch zum Bahnsteig. Bei der Verfolgung kehrte er um, sprang die Rolltreppe runter und rannte zum Ausgang, wo er mit einer Polizistin zusammenprallte. Mit Hilfe von zwei weiteren Kollegen wurde der 20-Jährige vorläufig festgenommen. Der Komplize konnte flüchten. Die Beamtin trat leicht verletzt vom Dienst ab. Bei dem 20-Jährigen wurden u. a. ein Bolzenschneider, ein Reizstoffsprühgerät und vermutlich Cannabis gefunden. Die Fahrräder wurden sichergestellt.

+++ Tote Frau aus Rathenower Stadtkanal identifiziert +++

Eine im Stadtkanal in Rathenow (Landkreis Havelland) entdeckte leblose Frau ist identifiziert. Wie die Polizei am Montag mitteilte, handelt es sich um 68-jährige Rathenowerin. Die genauen Todesumstände werden noch geklärt, Hinweise auf Fremdeinwirkung gibt es jedoch nicht. Die Frau war am Freitagmorgen entdeckt und von der Feuerwehr aus dem Wasser geborgen worden.

+++ 85-Jähriger mit dem Fahrrad angefahren +++

Ein Rentner ist am Montagmorgen in Tegel von einer Radfahrerin erfasst und verletzt worden. Der Mann war gegen 7.40 Uhr auf dem Gehweg der Grußdorfstraße unterwegs, als ihn eine Zwölfjährige mit ihrem Rad von hinten erfasste. Der Mann stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu.

+++Sprengungen im Grunewald +++

Die Polizei Berlin teilte am Montag mit, dass sie auf dem Sprengplatz Grunewald in den kommenden Wochen Sprengungen zur Munitionsvernichtung durchführen wird. Es sind insgesamt fünf Sprengungen gegen zehn Uhr geplant. An diesen Tagen finden die Sprengungen statt:

• Mittwoch, 6. März 2019
• Mittwoch, 20. März 2019
• Mittwoch, 27. März 2019
• Mittwoch, 3. April 2019
• Mittwoch, 10. April 2019

Aufgrund der Sprengungen muss auch die AVUS (BAB 115) zwischen den Anschlussstellen Hüttenweg und Nikolassee an diesen Tagen kurzzeitig für beide Richtungen für den Fahrzeugverkehr als auch der Kronprinzessinnenweg für den Radfahrverkehr gesperrt werden.

+++ Brandstifter mit Kanister in Lichtenberg festgenommen +++

Polizisten haben in Lichtenberg einen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen. Ein Zeuge hatte den 22 Jahre alten Mann mit einem Kanister in der Hand beobachtet, kurz darauf brannte in dem Bereich ein Auto, wie die Polizei am Montag mitteilte. Nach dem Vorfall am Sonntagmittag in der Herzbergstraße gingen dort demnach auch Müllbehälter in Flammen auf. Ein weiterer Mann wurde auf den 22-Jährigen aufmerksam, überwältigte ihn und hielt ihn fest, bis die Polizei eintraf. Die Beamten nahmen den Mann fest. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen, das Auto brannte jedoch trotzdem vollständig aus. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

+++ Mit Waffen hantiert +++

Ein Passant alarmierte am Sonntag Polizeibeamte in die Sprengelstraße im Wedding. Dort hatten sieben junge Männer mit Langwaffen hantiert. Sie sollen vor einem BMW gestanden und mit den Waffen auf Wohnhäuser gezielt haben. Im Kofferraum des Wagen entdeckten die Beamten vier sogenannte „Gotcha“-Waffen. Ein 21-Jähriger widersetzte sich den Maßnahmen und beleidigte die Beamten. Er wurde vorläufig festgenommen und musste sich erkennungsdienstlichen Maßnahmen unterziehen. Die Waffen wurden beschlagnahmt.

+++ Erst geprotzt, dann Polizisten beleidigt +++

Polizisten haben am Sonntagabend gegen 19.20 Uhr in Wilmersdorf einen PS-Protzer gestellt. Der Autofahrer versuchte sich zunächst einer Verkehrskontrolle zu entziehen und bremste dann demonstrativ an der Detmolder Straße vor den Beamten ab. Die Aushändigung seines Führerscheins verweigerte der 30-Jährige. Bei der Durchsuchung seines Gefährts fanden die Polizisten ein griffbereites Butterfly-Messer in der Mittelkonsole. Der BMW, der technische Mängel und nicht zulässige bauliche Veränderungen aufwies, wurde für ein technisches Gutachten sichergestellt. Zudem wird die Eignung des 30-Jährigen zum Führen von Kraftfahrzeugen in Frage gestellt; die zuständige Behörde setzten die Beamten in Kenntnis. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder drei.