Die Bilder, die am Freitag in den Räumen der Gewaltschutzambulanz (GSA) der Charité an die Wand projiziert wurden, waren schrecklich. Sie zeigten unter anderem ein Kind mit Hämatomen im Gesicht, in denen die Schuhsohle, die sie verursacht hatte, noch erkennbar war. Für die Mitarbeiter der GSA sind sie Alltag.
Seit genau fünf Jahren kümmert sich die Ambulanz in der Birkenstraße 62 in Moabit um Menschen, die Gewalt erleiden mussten. Sie werden dort kostenlos ärztlich, aber auch rechtlich und psychologisch betreut. Berlins Staatssekretärin für Justiz, Martina Gerlach, lobte anlässlich des fünfjährigen Bestehens die „herausragende Arbeit“ der Einrichtung.


