Gegen Müll und Drogen

Vorbild „Görli“: Berlin soll mehr Parkmanager bekommen

Im Görlitzer Park gibt es schon einen Parkmanager. Jetzt sollen andere Anlagen nachziehen. Der Senat stellt vier Millionen Euro bereit.

Cengiz Demirci ist Berlins erster Parkmanager im Görlitzer Park

Cengiz Demirci ist Berlins erster Parkmanager im Görlitzer Park

Foto: Christian Kielmann

Berlin. Nach dem Görlitzer Park in Kreuzberg sollen nun auch zahlreiche andere Parks einen sogenannten Parkmanager bekommen. Die zuständigen Bezirke sollen in zwei Wochen ihren konkreten Bedarf beim Senat anmelden, wie der „Berliner Kurier“ berichtet.

Dabei geht es um die Verteilung von vier Millionen Euro, die der Senat für ein derartiges Pilotprojekt in den Nachtragshaushalt für 2019 eingestellt hatte. Zusätzlich werden zwei Millionen Euro weiteres Grünflächen-Personal bereitgestellt. Parkmanager sollen gegen Vandalismus, Vermüllung und Drogenhandel in den zum Teil überfüllten Parks vorgehen.

Viele Einsatzgebiete stehen inzwischen schon fest. In Friedrichshain-Kreuzberg sollen neben dem Görlitzer Park auch der Volkspark Friedrichshain und der Viktoriapark einen eigenen Manager bekommen. Das bestätigte Stadtrat Florian Schmidt (Grüne).

Geplant sind solche Stellen demnach auch für den Mauerpark (Prenzlauer Berg), den Volkspark Wuhlheide (Treptow-Köpenick), die Neuköllner Parks Hasenheide, Thomashöhe und Lessinghöhe sowie für große Grünanlagen in den anderen Bezirken. Auch Marzahn-Hellersdorf wird demnach 500.000 Euro erhalten, was die Einstellung von sechs Parkmanagern ermöglicht. Wo diese genau eingesetzt werden, ist noch nicht klar.

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