Ausbildung

Betrugsversuch an Polizeischule hat sich nicht bestätigt

Der Verdacht des Betrugsversuchs bei der Polizeiakademie in der vergangenen Woche hat sich nicht bestätigt, teilte die Polizei mit.

Foto: picture alliance / Maurizio Gambarini/dpa

Berlin. Noch am Freitag in der vergangenen Woche hatte die neue Leiterin der Polizeiakademie, Tanja Knapp, kurzfristig zwei Klausuren absagen lassen. Der Verdacht: Betrugsversuch. Lösungen kursierten bereits unter den Schülern. Nun teilte die Polizei mit, dass es sich dabei um Aufgaben und Lösungen aus dem vergangenen Jahr handelte, sich der Betrugsversuch damit nicht bestätigt habe.

„Es handelte sich hierbei lediglich um Prüfaufgaben des vergangenen Jahres, welche offiziell für die Vorbereitung der jetzigen Klausuren genutzt wurden“, teilte die Behörde am Dienstagabend mit. Die ausgefallene Klausur wurde neu terminiert. „Um dennoch allen Bedenken entgegenzuwirken, wurden die Inhalte neu erarbeitet“, so die Behörde in einer Mitteilung weiter.

Betroffen sind nach Informationen der Berliner Morgenpost mehr als 60 Schüler des Jahrgangs Herbst 2017 des mittleren Dienstes der Schutzpolizei. Bei den Klausuren handelt es sich um Verkehrsrecht und öffentliches Recht. Für die Schüler ist es eine Wiederholungsprüfung. Die Schüler, die diesen Test nicht schaffen, müssen mit der Entlassung aus dem Polizeidienst rechnen. Akademieleiterin Tanja Knapp wollte mit der Absage der Klausur in die Offensive gehen und bereits die geringsten Zweifel ausräumen.

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