Tierpark Berlin

Tiger-Vierlinge im Tierpark erkunden ihr Außengehege

Sie heißen Kiara, Seri, Willi und Oscar. Besucher können den gestreiften Tiger-Nachwuchs nun täglich zwischen 12 und 13 Uhr beobachten.

Die am 4. August geborenen Sumatra-Tiger erkunden erstmals die Außenanlage am Alfred-Brehm-Haus im Tierpark.

Die am 4. August geborenen Sumatra-Tiger erkunden erstmals die Außenanlage am Alfred-Brehm-Haus im Tierpark.

Foto: dpa/Paul Zinken

Berlin.  Streifen so weit das Auge reicht: Die Tiger-Vierlinge im Berliner Tierpark haben sich erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Der knapp vier Monate alte Nachwuchs bei den Sumatra-Tigern erkundete am Donnerstag die Felsenanlage am Alfred-Brehm-Haus. Nach ersten zögerlichen Schritten nutzten die Geschwister den Auftritt, um sich zu balgen.

Der Tierpark gab nun auch die Namen der zwei Katzen und zwei Kater bekannt: Sie heißen Kiara, Seri, Willi und Oscar. Besucher sollen das Quartett laut Angaben je nach Witterung täglich zwischen 12 und 13 Uhr sehen können.

Es ist der erste Nachwuchs der Elterntiere

Die Vierlinge waren am 4. August zur Welt gekommen und im Oktober gründlich vom Tierarzt untersucht worden. Die Elterntiere Mayang (7) und Harfan (10) stammen aus indonesischen Zoos und leben seit 2013 in Berlin. Die Vierlinge sind ihr erster Nachwuchs. 2019 sollen die Sumatra-Tiger in das umgebaute Regenwaldhaus ziehen. Im Alter von zwei Jahren seien die Jungtiere dann bereit, "eigene Wege zu gehen und in andere zoologische Einrichtungen zu ziehen", hieß es.

Sumatra-Tiger sind eine Unterart der Tiger und stammen aus den Regenwäldern und Sümpfen auf der gleichnamigen indonesischen Insel. Sie gelten dort jedoch als vom Aussterben bedroht, laut Angaben gibt es nur noch 350 bis 450 Exemplare. Einer der Gründe für die Bedrohung ist die Ausdehnung von Plantagen.

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