13. Oktober

40.000 Teilnehmer bei #Unteilbar-Demo in Berlin erwartet

Das Bündnis #Unteilbar hat für den 13. Oktober prominente Künstler wie Benno Fürmann und Konstantin Wecker als Unterstützer gewonnen.

Demonstration unter dem Motto #Wirsindmehr

Demonstration unter dem Motto #Wirsindmehr

Foto: Roland Weihrauch/dpa

Berlin. Zahlreiche Organisationen und Prominente rufen am Wochenende zu einer Großdemonstration gegen Rassismus in Berlin auf. Unter dem Motto „Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung“ will das Bündnis #Unteilbar am 13. Oktober auf die Straße gehen.

Unterstützung erfahren die Veranstalter unter anderem von Benno Fürmann. Auf einer Pressekonferenz mit Vertretern des Bündnisses rief der Schauspieler zur Teilnahme an dem Protest auf: „Der Gedanke „wir sind mehr" ist schön. Dafür muss man aber etwas tun“.

Die Route führt vom Alexanderplatz zur Siegessäule

Die Auftaktkundgebung soll um 12 Uhr am Alexanderplatz stattfinden. Geplant ist, dass die Demonstrationsstrecke über die Grunerstraße und die Leipziger Straße zum Potsdamer Platz führen wird. Anschließend soll die Demonstration über die Ebertstraße, am Brandenburger Tor vorbei, über die Straße des 17. Juni zur Siegessäule ziehen. Dort ist ab 16 Uhr die Abschlusskundgebung mit musikalischen Beiträgen, Reden und Diskussionen geplant.

Am Musik- und Kulturprogramm werden bekannte Künstler wie Konstantin Wecker, Herbert Grönemeyer, Dirk von Lowtzow von Tocotronic und Joy Denalane mitwirken. Außerdem wir die Demonstration von zahlreichen Redebeiträgen von Vertretern verschiedener Organisationen und zivilgesellschaftlicher Bündnisse begleitet. Man rechne mit 40 000 Demonstrationsteilnehmern, sagte eine Sprecherin.

Zwei ähnliche Protestaktionen fanden kürzlich in Hamburg und München statt. Über 6000 Vereine, Initiativen und Einzelpersonen haben mittlerweile den #unteilbar-Aufruf unterzeichnet.

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