Fashion Week

Die nächste Generation Mode

In einer Woche beginnt die Fashion Week in Berlin. In keiner anderen deutschen Stadt werden so viele Menschen für die Modebranche fit gemacht.

Modeausbildung in der Meisterklasse des Lettevereins vl. Djona Reiner, Kristina Kerbs, Linda

Modeausbildung in der Meisterklasse des Lettevereins vl. Djona Reiner, Kristina Kerbs, Linda

Foto: Sergej Glanze / Glanze/Berliner Morgenpost

Berlin. Noch acht Tage bis zur Fashion Week. Hier werden Träume geboren. Gerade bei angehenden Modedesignern: Wie wäre es toll, hier selbst einmal die eigene Kollektion zu präsentieren. Aber der Weg dahin ist hart. Das Modebusiness ist schnelllebig und der Wettbewerb groß. Insbesondere in Berlin, auch weil hier die Dichte an Schulen und Hochschulen im Bereich Mode so stark wie nirgendwo anders in Deutschland ist.

Das macht es schwer, sich als Absolvent einen Namen zu machen. Doch manchen glückt es. Die Designerin Marina Hoermanseder, die an der Esmod studierte, gründete 2013 ihr eigenes Label in Berlin, ein Jahr später war sie schon auf der Fashion Week. Auch William Fan, Absolvent der Kunsthochschule Weißensee, gelang dieser Sprung 2015, gleich nach Gründung seiner Marke.

Aber Mode besteht nicht nur aus Designern. Die Branche ist vielfältig und braucht auch Experten für Management, Kommunikation, Verkauf, Einkauf und Vertrieb. In Berlin gibt es nach Angaben der Senatswirtschaftsverwaltung etwa 2700 Unternehmen im Modebereich – vom Designatelier bis zum Einzelhandel. Von 2014 bis 2015 – jüngere Zahlen gibt es nicht – stieg der Gesamtumsatz in der Branche um 11,6 Prozent auf rund 4,8 Milliarden Euro, die Zahl der Beschäftigten um 4,2 Prozent auf 24.900.

Für junge Menschen, die sich für Mode interessieren, gibt es in Berlin daher viele Möglichkeiten, in der Branche einen Platz zu finden. Entsprechend vielfältig ist auch das Ausbildungsangebot in der Stadt. Neben Modedesign kann man in Berlin auch Modemanagement, Modejournalismus oder Bekleidungstechnik studieren.

Im vergangenen Jahr hat zwar die Esmod-Schule in Kreuzberg geschlossen, sich dafür aber mit dem Atelier Chardon Savard ein anderer Ableger einer Pariser Modeschule in Berlin neu etabliert. Zurzeit gibt es in Berlin elf Hochschulen und Schulen, die Studiengänge oder Ausbildungen rund um die Mode anbieten.

Handarbeit wird großgeschrieben

Die Zeit drängt. Nur noch zwei Tage, dann muss alles fertig sein. Im Atelier der Meisterklasse Modedesign des Lette-Vereins stehen überall Puppen mit aufwendigen Kostümen. Die Nähmaschinen rattern, es wird geschnitten und gemessen. Die Absolventen der dreijährigen Ausbildung arbeiten gerade an einer Kollektion für einen Märchenfilm, der um Weihnachten im ZDF ausgestrahlt wird. Darin wird es auch eine Modenschau geben und für die legen sie gerade letzte Hand im Atelier an.

Die Meisterklasse ist für die besten Absolventen eines Abschlussjahrgangs gedacht. „Sie soll den Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben begleiten und ebnen“, erklärt ihr Leiter Jochen Pahnke. Dazu gehört, dass die Schüler auch reale Aufträge bekommen, wie diesen für das ZDF. „Es gibt sogar ein geringes Entgelt“, sagt Pahnke, „wie bei einem bezahlten Praktikum.“

Seit drei Jahren gibt es die Meisterklasse, Pahnke hält sie für wichtig, weil er weiß, wie schwierig es ist, direkt nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz im Modebusiness zu bekommen. In Berlin gibt es jedes Jahr so viele Absolventen, nach Pahnkes Erfahrung will von denen fast jeder in der Stadt bleiben. Aber Platz gibt es nicht für alle. Über ein unbezahltes Praktikum gehe es häufig erst einmal nicht hinaus.

Sein Ziel ist es daher, in einem zusätzlichen Jahr mit seinen Absolventen Schnitt- und Verarbeitungstechniken weiter zu vertiefen, um sie so noch fitter für den Markt zu machen. Während sonst in der Klasse Modedesign etwa 15 Schüler sitzen, sind es hier nur acht. Eine ist Kristina Kerbs. Nähen und Mode gehörten seit ihrer Kindheit zu ihrem Leben. Anfangs waren es ihre Barbies, für die sie neue Kleider nähte. Nach dem Abitur in Hamburg hat sie aber erst einen Bachelor in BWL gemacht. „Irgendwann war ich dann auf einer Modenschau und wusste: Ich muss das machen.“ So kam sie zum Lette-Verein nach Berlin. Und nun würde die 27-Jährige am liebsten ein eigenes Label gründen. „Ich weiß, dass das schwer ist“, sagt sie, da sei sie nicht blauäugig, aber es sei eben ihre Passion. Und das betriebswirtschaftliche Studium ist ihr jetzt nützlich.

Das eigene Atelier ist Wunsch und Herausforderung zugleich

Wie stressig es in der Modewelt zugeht, das hat sie auch schon bei einem zweimonatigen Praktikum in London beim Label Cimone erlebt. „Ich war dort kurz vor der Fashion Week, manchmal ging ein Arbeitstag von 10 Uhr morgens bis nachts um eins, aber es hat Spaß gemacht. Und es hat sie nicht abgeschreckt. Auch Djuna Reiner (24) und Linda Siegel (22) würden gern ein eigenes Label haben, aber sie fangen jetzt nach der Ausbildung erst einmal klein an. „Wir haben ein Atelier gemietet in Rummelsburg, in dem wir Auftragsarbeiten machen“, sagt Linda Siegel. Die Miete hätten sie mit den ersten Aufträgen schon reingeholt. „Es war uns wichtig, dass wir einen richtigen Arbeitsplatz haben und nicht zu Hause in der Küche nähen“, sagt Djuna Reiner. Dennoch ist es für die beiden noch eine Herausforderung, ihr eigenes kleines Unternehmen zu organisieren. „Wir hatten zwar Wirtschaftsunterricht, aber die Fragen kommen ja erst jetzt: Wie berechne ich einen Preis, wie melde ich ein Unternehmen an?“, so Linda Siegel.

Für ihren Berufseinstieg möchte sie erst Praktika machen, um mehr Erfahrungen zu sammeln. „Dann würde ich gern Teilzeit bei einem Label arbeiten und in der anderen Zeit mein eigenes Ding in meinem Atelier machen.“ Auch Djuna Reiner hat klare Vorstellungen. In einem großen Unternehmen kann sie sich nur schwer vorstellen zu arbeiten. „Ich möchte unbedingt weiter handwerklich arbeiten.“

Es ist ein Wunsch, den Pahnke oft hört: „Im Bewerbungsgespräch sagen viele Schüler, sie wollen etwas mit ihren Händen machen, nicht nur auf dem Ta­blet wischen.“ Er unterrichtet seit zehn Jahren beim Lette-Verein, hat selbst hier gelernt und vor rund 30 Jahren mit einem Mitschüler das Label Kratzert & Pahnke gegründet. Er ist überzeugt, dass der Schritt in die Selbstständigkeit damals leichter war, heute seien die Anforderungen höher. „Man hat keine Zeit, um neu zu sein. Heute gibt es eine so breite Range an Mode. Früher konnte man leichter eine Alternative anbieten.“ Und Geld zu verdienen sei auch nicht leicht: „Die Menschen wollen etwas Besonderes, aber sie wollen nicht viel Geld dafür ausgeben.“

Die Technik hinter der Kleidung

Eine Jacke, die mitdenkt, den Puls misst, die nachts leuchtet und tagsüber in der Farbe dezent bleibt. Eine Hose, die Fahrradfahrer in der Bewegung unterstützt und die sich der Außentemperatur selbstständig anpasst. Das ist teils jetzt schon Wirklichkeit, teils Zukunftsmusik. Auf jeden Fall aber ist Intelligent Clothing oder Wearable, also Technik zum Tragen, ein großes Thema in der Bekleidungstechnik. Und ein Thema für Laura Tihon. Die 28-jährige Bekleidungsingenieurin promoviert dazu an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW). „Die Frage, wie sich Kleidung in Zukunft verändert, wie Technik hier genutzt werden kann, finde ich spannend.“

Das Studium der Bekleidungstechnik wird in Berlin nur an der HTW angeboten. Es ist ein Fach, das nicht gleich im Fokus steht, wenn man von Mode spricht, ohne das Mode heute aber nicht denkbar ist. Auch die Studenten der HTW müssen oft erklären, was sie eigentlich machen. Im Gegensatz zu anderen Ingenieurstudiengängen sind in Bekleidungstechnik fast nur Frauen eingeschrieben. Im Bachelorstudium sind es nur fünf, im Masterstudium nur einer. Monika Fuchs, Professorin für Produktentwicklung und Beschaffung an der HTW, findet das schade. Aber wenn sie den Studiengang an Schulen vorstellt, erlebt sie oft: „Sobald das Wort Mode fällt, sind die Jungen gedanklich weg.“

Dabei spielt Technik hier eine große Rolle. Das Studium der Bekleidungsingenieure spielt sich viel im Labor ab: zwischen Prüfgeräten, Fixierma­schinen, Waschmaschinen, Nähmaschinen, 3-D-Druckern, Computern. Die Studenten untersuchen textile Stoffe, befassen sich mit der Konfektionierung von Textilflächen, mit Supply Chain Management, also dem Weg vom Rohstoff über die Verarbeitung, der Lieferkette bis hin zum Endkunden. Monika Fuchs erklärt dies an einem Beispiel: „Ein Bekleidungskonzern macht eine Vorausschau, wie viele Hosen und Jacken in den Geschäften in einem Monat sein müssen. Es ist dann Aufgabe der Bekleidungsingenieure, entsprechend nach Größe, Farbe, Schnitt zu kalkulieren.“

Nachhaltigkeit spielt im Studium eine große Rolle

Auch die Erfüllung von Kundenerwartungen spielt eine Rolle. „In der Kinderkonfektion wünschen sich Kunden Kleidung, die robust, bunt und bei 60 Grad gewaschen werden kann. Wie muss eine entsprechende Hose beschaffen und verarbeitet sein?“, beschreibt Fuchs eine mögliche Fragestellung.

Ein weiteres großes Thema im Studiums ist Nachhaltigkeit, gerade in Zeiten schnelllebiger Modetrends und Fast Fashion. Auch Studentin Veronika Wagner setzt sich damit auseinander. Die 24-Jährige sucht nach Wegen und Techniken, die dieser Entwicklung entgegenwirken können, zum Beispiel mit einem Kleiderkreislauf.

Teil des Studiums an der HTW ist ein halbjähriges Praktikum. Veronika Wagner ist dafür nach Asien gegangen, hat drei Monate in einer Beschaffungsagentur in Vietnam und drei Monate in einer Fabrik in Indonesien gearbeitet. Auch ihre Kommilitonin Lisa Dorfhuber hat ihr Praktikum in Asien, in Indien und Indonesien, absolviert „Erst dabei hat sich für mich die globale Lieferkette so richtig erschlossen“, sagt die 26-Jährige. Nach dem Studium kann sie sich gut vorstellen, in einem asiatischen Land zu arbeiten. Vor dem Studium hat sie eine Ausbildung zur Trachtenschneiderin in Rosenheim absolviert. „Dabei habe ich gemerkt, dass ich auch die indus­trielle Produktion kennenlernen will.“ Sie hat sich daher für das Studium der Bekleidungstechnik beworben.

Viele Studenten der Bekleidungstechnik haben vorher eine Ausbildung, meist im Schneiderhandwerk, gemacht, weiß Monika Fuchs. Darum würden sie viele Kenntnisse mitbringen, „zum anderen wissen sie auch sehr genau, was sie wollen“. Nur wenige würden während des Studiums abspringen.

Die Berufsaussichten für Bekleidungsingenieure bewertet die Profes­sorin sehr positiv, allerdings müssten die Studenten viele Voraussetzun­gen erfüllen. Der Numerus clausus liegt meist bei 1,5, oder 1,6. Technikinteresse ist erforderlich, und die Studen­ten müssten ein hohes Maß an Selbstständigkeit mitbringen. Schon so ein Praktikum in einer Fabrik in Asien allein zu absolvieren, sei eine echte Herausforderung. Aber eine, die die drei angehenden Bekleidungsingenieurinnen der HTW nicht abgeschreckt hat.

Mut zum Experiment mit Form und Stoff

„Gut sitzen“, so heißt das erste Projekt der Modedesign-Studenten an der Universität der Künste (UdK). Die elf Studenten – acht Frauen, drei Männer – haben gerade ihr erstes Studienjahr hinter sich und bereiten nun zu dem Thema eine Mini-Performance vor, die sie am Tag der offenen Tür der Hochschule präsentieren. Es sind experimentelle Kostüme, die da entstanden sind: ein Hundefell zum Beispiel. Studentin Anne Wencelides will damit die Entfremdung des Menschen zum Tier demonstrieren, indem sie die Rollen verkehrt. Auf die Idee brachte sie der legendäre Hund Hachiko, der angeblich Tag für Tag auf sein Herrchen an einem Bahnhof in Tokio saß und gewartet hatte – auch noch nach dessen Tod. Die 28-jährige UdK-Studentin sieht in dem Kult um Hachiko eine Vereinnahmung, auf die sie mit ihrem Kostüm hinweisen will. „Mode steht für mich auch in einem kulturgeschichtlichen Kontext“, sagt sie.

Ihre Kommilitonin Joy Braun hat indessen das Thema Sitzen ganz wörtlich genommen: Sie arbeitet gerade an einem Blumenkleid, das direkt mit einem Liegestuhl verschmilzt und im Stil der 60er-Jahre zur sitzenden Pose wird. Inspiriert wurde sie von der Sängerin Lana Del Rey und deren Retro-Look.

Studentin Katharina Spitz schließlich setzt sich mit dem Verhältnis zwischen Kleidung und Umwelt auseinander. Sie stellt sich die Frage: „Was passiert mit einem Kleidungsstück, wenn ich sitze?“ Der von ihr entworfene Ganzkörperanzug sieht aus wie ein Prototyp eines Bekleidungsstücks. Mit Stecknadeln hat sie alle Stellen markiert, die sich beim Sitzen verändern: Falten am Oberschenkel, in den Knien, eine Ausbuchtung am Rücken, Knicke in den Armbeugen.

All diese Entwürfe scheinen auf den ersten Blick weit weg zu sein vom Modedesign, wenig praktisch, und noch weniger im Alltag tragbar. Aber darum geht es zunächst auch nicht, „bei den Studenten soll erst einmal die Lust am Experimentieren geweckt werden“, sagt Valeska Schmidt-Thomsen, die Professorin ist Direktorin des Instituts für experimentelles Bekleidungs- und Textildesign.

Jedes Jahr bewerben sich einige Hundert Interessenten

An der UdK einen Studienplatz im Fach Modedesign zu bekommen ist schwer. Jedes Jahr bewerben sich einige Hundert Interessenten. 90 bis 100 von ihnen bekommen eine Hausaufgabe, deren Ergebnis darüber entscheidet, ob sie zur zweitägigen Aufnahmeprüfung eingeladen werden. Das werden etwa 40 Kandidaten, einen Studienplatz erhalten davon schließlich 15 bis 18 Studenten, in diesem Jahrgang waren es sogar nur elf, die aus dem ganzen Bundesgebiet nun nach Berlin gezogen sind. Im ersten Jahr studieren sie mit den Fahrzeugdesi­gnern zusammen, die ebenfalls das Thema „Gut sitzen“ umsetzen, ab dem zweiten Studienjahr gehen beide Studienrichtungen dann getrennte Wege.

Wo sich die Studenten nach ihrem Studium sehen, wissen sie heute noch nicht genau. Müssen sie auch noch nicht, immerhin sind sie ja noch ein paar Jahre im Studium. Ein eigenes Label wäre für viele ein Traum, aber sie wissen auch, dass die Modewelt kein einfaches Business ist, dass es nicht leicht ist, hier einen Platz zu finden. Und sie sehen die Branche durchaus kritisch. Das beobachtet Valeska Schmidt-Thomsen schon seit einigen Jahren bei den Studenten und auch durchaus kritisch. „Dinge im System zu hinterfragen, ist ja richtig, aber man muss nach dem Studium dennoch erst mal hineingehen in das System.“ Für manch einen ist das vielleicht auch ein Experiment.

An diesen elf Schulen und Hochschulen wird Mode in Berlin gelehrt

AMD Am Berliner Standort der AMD Akademie Mode & Design in Prenzlauer Berg sind derzeit 400 junge Menschen eingeschrieben. Es gibt verschiedene Studiengänge im Bereich Mode: Mit Bachelorabschluss sind das Mode Design (deutschsprachig) und Fashion Design (englischsprachig) sowie Mode- und Designmanagement. Mit Masterabschluss gibt es Fashion and Product Management, Fashion and Retail Management und neu Sustainability in Fashion und Creative Industries. Außerdem werden der Ausbildungsgang Modejournalismus sowie die Weiterbildung Styling angeboten. Die AMD ist eine private Akademie, daher fallen Studiengebühren von monatlich 675 bis 695 Euro an, dazu eine einmalige Immatrikulationsgebühr von 595 Euro. Infos: amdnet.de

Atelier Chardon Savard Berlins jüngste Modeschule hat im Oktober 2017 mit der ersten Klasse und 18 Studenten in Kreuzberg eröffnet. Die private Schule ist ein Ableger des vor 30 Jahren in Paris gegründeten Ateliers. Das Bachelorstudium Fashion Design wird in Kooperation mit der Freiburger Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik angeboten, dauert sieben Semester und ist bereits akkreditiert. Start ist zum Wintersemester, es fallen monatliche Studiengebühren von 650 Euro an. Infos: atelier-chardon-savard.de

Best Sabel Die dreijährige Ausbildung zum staatlich geprüften Designer Schwerpunkt Mode an der Privatschule Best Sabel beginnt im September. Die Ausbildung findet in der Berufsakademie in Köpenick statt. Jedes Jahr werden zehn Bewerber aufgenommen. Entscheidend sind Mappe und Eignungstest, Voraussetzung ist der mittlere Schulabschluss. Die Ausbildung kostet 360 Euro monatlich. Infos: www.best-sabel.de

Business School Berlin In der privaten Schule in Lankwitz wird ein Bachelorstudium Modemarketing angeboten. Neu kommt ab Wintersemester 2019/20 der Studiengang Modejournalismus, ebenfalls mit Bachelorabschluss dazu. Die monatliche Gebühr für beide Studiengänge beträgt je 650 Euro. Infos: businessschool-berlin.de/

EBC Am Schöneberger Standort der privaten EBC Hochschule gibt es derzeit 40 Studenten im Fach International Business & Fashion Management. Das Bachelorstudium beginnt im Winter und dauert sechs Semester. Das Studienentgelt beträgt pro Semester 4170 Euro, dazu kommen einmalig eine Immatrikulations- (300 Euro) und eine Prüfungsgebühr (500 Euro). Infos: ebc-hochschule.de/studium

Hochschule für Technik und Wirtschaft Im Bachelorstudiengang Modedesign sind an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) derzeit 263 Studierende am Standort Oberschöneweide eingeschrieben. Immatrikuliert wird sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester, das Studium dauert sieben Semester. Der Masterstudiengang dauert drei Semester und beginnt im Sommer, hier gibt es derzeit 49 Studierende. Infos: md-bachelor.htw-berlin.de

An der Fachhochschule gibt es außerdem den Studiengang Bekleidungstechnik/Konfektion. Das Studium wird in Berlin nur an der HTW angeboten. Derzeit sind für den Bachelor (sieben Semester) 163 Studierende eingeschrieben, für den Master (drei Semester) 35 Studierende. Infos: btk-bachelor.htw-berlin.de

Kunsthochschule Weißensee An der staatlichen Kunsthochschule in Weißensee sind derzeit 109 Studenten für Modedesign eingeschrieben. Angeboten wird sowohl der Bachelor- nach vier Jahren als auch der Masterabschluss nach einem Jahr. Ausführliche Infos zum Studium unter kh-berlin.de

Lette-Verein 70 Schüler lassen sich im Lette-Verein in Schöneberg zurzeit zum staatlich geprüften Modedesigner ausbilden. Mindestvoraussetzungen für die dreijährige Ausbildung sind der Mittlere Schulabschluss und das Bestehen einer Aufnahmeprüfung. Das Schulgeld beträgt 95 Euro im Monat. Die Ausbildung startet wie an den allgemeinbildenden Schulen nach den Sommerferien.Mehr Infos: lette-verein.de

Mediadesign An der privaten Mediadesign Hochschule in Charlottenburg werden zwei Bachelor­studiengänge im Bereich Mode angeboten: Modedesign und Modemanagement. Beide dauern sieben Semester. Für Modedesign sind derzeit 22 Studierende immatrikuliert (Kosten: 670 Euro/Monat), für Modemanagement sind es 52 Studierende (Kosten: 750 Euro/Monat). Mehr Infos: mediadesign.de/studium/bachelor

OSZ Das Oberstufenzen­trum (OSZ) Bekleidung und Mode in Kreuzberg nimmt jedes Jahr zum Schuljahresbeginn etwa 90 Textil- und Modenäher sowie Textil- und Modeschneider in die Vollzeitausbildung auf. Außerdem gibt es am OSZ je eine Klasse Änderungsschneider, Modedesigner sowie Assistenten für Mode und Design mit jeweils 25 bis 30 Schülern. Aus der dualen Ausbildung kommen zudem 60 Auszubildende, darunter Schneider, Maßschneider, Modisten und Schuhmacher. Der Unterricht startet nach den Sommerferien. Mehr Infos: osz-bekleidung-mode.de

Universität der Künste An der staatlichen Universität der Künste in Charlottenburg gibt es derzeit 74 Studenten im Fach Modedesign. Das Bachelorstudium dauert vier Jahr, darauf baut der einjährige Masterstudiengang auf. Interessenten müssen eine künstlerische Eignungsprüfung bestehen. Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester. Infos: design.udk-berlin.de

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