Berliner Hauptbahnhof

Bombenentschärfung erfolgreich, Züge rollen wieder an

Am Freitag ist eine Weltkriegsbombe in Berlin erfolgreich entschärft worden. Die Morgenpost berichtete im Live-Blog.

Wegen einer Bombenentschärfung waren am Freitag Teile der Berliner Innenstadt zeitweise lahmgelegt. Experten machten die Fliegerbombe durch eine kontrollierte Sprengung des Zünders gegen 13.18 Uhr erfolgreich unschädlich. Der Sperrkreis wurde aufgehoben. Auch der Bahnverkehr rund um den Hauptbahnhof nimmt seinen Betrieb wieder auf.

Die Morgenpost berichtete live:

+++ 14.54 Uhr: Die Bombe wird abtransportiert

+++ 14.25 Uhr: Die Entschärfer ziehen ein vorläufiges Fazit

Der zuständige Sprengmeister Engin Laumer (52), Polizeioberkommissar, sagte kurz nach der Entschärfung: "Alles ist völlig unkompliziert und bilderbuchmäßig gelaufen. Man hat in dem Moment nur Augen für die Technik." Seine Vorgesetzte, Susanne Bauer, Kriminaldirektorin, freute sich über "eine erfolgreiche Arbeit meiner Feuerwerker". Sie gingen nun in einen verdienten Feierabend. Auch Polizeisprecher Winfrid Wenzel zeigte sich "ausgesprochen zufrieden, dass die Planung aufgegangen ist". Er sei auch froh und dankbar darüber, dass den Hilfskräften von Seiten der Bevölkerung viel Verständnis entgegengebracht worden sei.

+++ 14.11 Uhr: Die Entschärfer-Crew

+++ 14.09 Uhr: Die Bombe darf besichtigt werden

+++ 13.52 Uhr: Alle Sperrungen aufgehoben

+++ 13.51 Uhr: Der Aufbau der entschärften Bombe im Detail

Grafik vergrößern

+++ 13.50 Uhr: S-Bahnen der Linien S3, S5, S7 und S9 fahren wieder durchgehend

+++ 13.48 Uhr +++ Tiergartentunnel wieder offen

+++ 13.36 Uhr: "Entschärft!"

+++ 13.31 Uhr: "Großes Durchatmen" bei der Polizei

Polizeisprecher Winfrid Wenzel spricht nach der erfolgreichen Bombenentschärfung von einem "großen Durchatmen" bei der Berliner Polizei. "Wir hoffen, dass wir jetzt möglichst schnell alle Sperrungen aufheben können. Der Verkehr dürfte sich in ein bis zwei Stunden normalisieren, so Wenzel. Der Hauptbahnhof wurde wieder freigegeben, die ersten Fahrgäste betreten derzeit den Bahnhof. Für die Polizei ist der Einsatz aber noch nicht beendet. Die Bombe selbst wird nun nach der Entfernung des Zünders zum Sprengplatz im Grunewald gebracht.

+++ 13.24 Uhr: Aufhebung des Sperrkreises in Kürze +++

Nach der Bombenentschärfung steht die Aufhebung des Sperrkreises bevor, meldet die Verkehrsinformationszentrale (VIZ).

+++ 13.20 Uhr: Zünder wurde kontrolliert gesprengt +++

+++ 12.58 Uhr: Video - Polizeisprecher zur Bombenentschärfung in Berlin

+++ 12.52 Uhr: Zünder wird mit Hochdrucktechnik abgeschnitten +++

+++ 12.46 Uhr: Feuerwehr - "Entschärfung kurz vor dem Start" +++

Die Berliner Feuerwehr meldet, die Bombenentschärfung stehe kurz vor dem Start. Der Bereich sei geräumt, jetzt würden auch die Einsatzkräfte den Bereich verlassen. Auch die Polizei meldet: "Die Weltkriegsbombe wird jetzt entschärft."

+++ 12.44 Uhr: Beim Entfernen des Zünders kann es Knall geben +++

Beim Entfernen des Zünders könnte es einen detonationsartigen Knall geben, der auch noch am Hauptbahnhof zu hören sein könnte, sagte ein Polizeisprecher.

+++ 12.42 Uhr: Auch die Polizei mit Boot vor Ort

+++ 12.40 Uhr: Löschboot der Feuerwehr steht bereit +++

+++ 12.37 Uhr: Familie völlig genervt vom Chaos +++

Anette und Andreas Csirmaz sind völlig genervt von der Situation, weil sie um 14.20 Uhr ihren Flug nach Budapest (Flughafen TXL) kriegen sollen, aber einfach nicht wissen, wohin sie laufen sollen. Danach haben sie sich ein Taxi bestellt, obwohl sie eigentlich mit dem Bus fahren wollten. "Wir wussten, dass eine Bombe entschärft werden soll, aber dass es solch ein Chaos geben wird, darauf waren wir nicht vorbereitet. Wir müssen jetzt mit dem Taxi versuchen, zum Flughafen Tegel zu kommen. Ich hoffe, dass wir unseren Flug rechtzeitig schaffen."

+++ 12.34 Uhr: Video - Bundespolizei-Sprecher zum Einsatz +++

+++ 12.21 Uhr: Gespenstische Stille am Hauptbahnhof +++

+++ 12.17 Uhr: Entschärfung startet in wenigen Minuten +++

Zwischen 12.30 und 12.35 Uhr sollen die Entschärfer mit ihrer Arbeit beginnen, teilte Polizeisprecher Winfrid Wenzel gerade mit.

+++ 12.16 Uhr: Auch die BND-Zentrale ist evakuiert +++

Diese kleine Spitze konnte sich dieser Twitter-Nutzer nicht verkneifen.

+++ 11.54 Uhr: Ältere Dame von Entschärfung überrascht +++

Manche werden auch von der Entschärfung überrascht. So wie Margarete Kuta (90). Sie kommt nicht mehr in ihre Wohnung. Sie findet bei der Polizei Unterschlupf.

+++ 11.44 Uhr: Evakuierung des Hauptbahnhofs abgeschlossen +++

Die Bundespolizei meldet, dass die Evakuierung des Hauptbahnhofs abgeschlossen ist.

+++ 11.30 Uhr: Zugverkehr komplett eingestellt +++

Der letzte Zug der Berliner S-Bahn hat den Hauptbahnhof passiert. Ab jetzt ist der Zugverkehr am Hautpbahnhof komplett gesperrt. S-Bahnen auf der Trasse der Stadtbahn (S3, S5, S7, S9) verkehren ab jetzt aus westlicher Richtung nur noch bis Friedrichstraße. Aus östlicher Richtung ist am Bahnhof Tiergarten Schluss. Zwischen Friedrichstraße und Tiergarten besteht Schienenersatzverkehr, der aufgrund der vollen Straßen im Innenstadtbereich aber nur langsam vorankommen dürfte.

Alle Änderungen bei der Berliner S-Bahn und im Regionalverkehr im Überblick

+++ 11.06 Uhr: Feuerwehr muss Person per Drehleiter aus Haus holen +++

Die Berliner Feuerwehr meldet: "Derzeit bereiten wir den Transport einer Person aus dem evakuierten Bereich vor. Da die Person nicht durch das Treppenhaus getragen werden kann, wurde eine Drehleiter angefordert."

+++ 11.05 Uhr: Zelte und Infostände der Bahn am Hauptbahnhof +++

+++ 11.01 Uhr: Hauptbahnhof komplett geräumt

Der Hauptbahnhof ist jetzt komplett geräumt. Das Sicherheitspersonal der Bahn wird vor dem Hauptbahnhof zusammengezogen.

+++ 11 Uhr: Polizei bringt Rollstuhlfahrer in Sicherheit +++

+++ 10.59 Uhr: Deutsche Bahn - Evakuierung läuft, keine Züge bis 14 Uhr

Die Deutsche Bahn meldet bei Twitter: "Evakuierung des Hauptbahnhofs Berlin ist angelaufen. Bis ca. 14 Uhr können keine Züge halten. Fernverkehrstickets werden den ganzen Tag zur Fahrt im Berliner Nahverkehr der BVG in den Zonen A und B anerkannt.

+++ 10.53 Uhr: Bombe wird für Entschärfung vorbereitet +++

Experten der Polizei bereiten die Bombe für die Entschärfung vor.

+++ 10.48 Uhr: Blick auf die Berliner Straßen +++

Durch die Sperrungen rund um den Fundort der Bombe kommt es auch auf den angrenzenden Straßen zu Verkehrsproblemen. Lange Staus bilden sich derzeit vor allem auf der Chausseestraße.

+++ 10.44 Uhr: Bezirksbürgermeister besucht Notunterkunft +++

Michael Schlese (l.), Leiter des Sozialamts Mitte, koordiniert aus der Notunterkunft in der Theodor-Heuss-Schule die Kräfte des Bezirks. Am Vormittag hat auch Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) der Unterkunft einen Besuch abgestattet.

+++ 10.42 Uhr: Heidestraße wird komplett geräumt +++

Die Polizei meldet: "Heidestr. wird jetzt komplett geräumt. Bitte unterstützen Sie unsere Kollegen und verlassen Sie den Bereich."

+++ 10.29 Uhr: Karte zeigt Sperrungen und Notunterkünfte +++

Die Berliner Feuerwehr zeigt auf einer interaktiven Karte, welche Straßen genau gesperrt sind und wo sich Notunterkünfte für Anwohner befinden. Zur Detailansicht geht es hier.

+++ 10.25 Uhr: Skizze der Polizei informiert über 500-Kilo-Bombe +++

+++ 10.23 Uhr: Verkehr der U55 eingestellt +++

+++ 10.19 Uhr: Feuerwehr mit 80 Kräften im Einsatz +++

+++ 10.18 Uhr: Bundespolizei holt letzte Fahrgäste aus dem Hauptbahnhof heraus +++

+++ 10.17 Uhr: Rettungskräfte vor der Charité machen sich bereit +++

+++ 10.16 Uhr: Flatterband rund um den Hauptbahnhof +++

+++ 10.14 Uhr: Polizei auch auf dem Wasser im Einsatz +++

+++ 10.10 Uhr: Chef-Feuerwerkerin: "Ganz geringes Restrisiko bei Entschärfung" +++

Susanne Bauer, Derzernatsleiterin des kriminaltechnischen Einsatzdienstes und Leiterin der heutigen Entschärfung, sagt: "Es besteht ein ganz geringes Restrisiko für unsere Feuerwerker." Polizeibeamte in Funkwagen seien stärker gefährdet. Laut ihren Angaben werden pro Jahr sechs bis sieben 500-Kilo-Bomben in Berlin entschärft. Insgesamt sei es seit Kriegsende zu 1200 Entschärfungen gekommen. Bei der heutigen Entschärfung werde der Zünder der Bombe mit einem Hochdruck-Präzisionswasser- und Sandstrahl freigeschnitten. Dann werde der Zünder von den Feuerwerkern vorsichtig entfernt und kontrolliert gesprengt.

+++ 10 Uhr +++ Ab jetzt kein Halt mehr am Hauptbahnhof +++

+++ 9.57 Uhr: LIVE aus dem Hauptbahnhof +++

+++ 9.55 Uhr: Sperrungen auch außerhalb des offiziellen Sperrkreises +++

Die Polizei hat die Straße weit außerhalb des Sperrkreises an der Ecke Müller- und Fennstraße gesperrt. "Das hat verkehrstechnisch hier mehr mehr Sinn", sagt ein Beamter.

+++ 9.52 Uhr: Geschäfte wollen nach Entschärfung wieder öffnen +++

Die meisten Läden wollen nach der Entschärfung wieder öffnen. In der Zwischenzeit haben die Mitarbeiter frei. Laut Durchsagen soll der Hauptbahnhof voraussichtlich um 14 Uhr wieder öffnen.

+++ 9.46 Uhr: Straßen im Sperrkreis dicht +++

Blick auf die gesperrte Habersaathstraße in Moabit.

Die gesperrte Fennstraße.

Ein Fahrradfahrer erkundet sich an der Ida-von-Arnim-Straße bei Polizei nach dem Weg.

+++ 9.38 Uhr: Nur noch wenige Menschen im Hauptbahnhof +++

"Ab 10 Uhr ist dicht, dann werden die letzten nach draußen gebeten", sagen die Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn. Zusammen mit der Bundespolizei werden sie dann ihre Runden im Hauptbahnhof drehen und die Leute bitten, den Bahnhof zu verlassen. Schon jetzt sind nur noch wenige Menschen hier.

+++ 9.33 Uhr: Wirtschaftsminister Altmaier wünscht viel Erfolg +++

Das Bundeswirtschaftsministerium liegt im Sperrkreis der Bombenentschärfung und bleibt am Freitag geschlossen. "Arbeitsfähig sind wir trotzdem", hieß es in einem Tweet des Ministeriums. Wirtschaftsminister Peter Altmaier wünscht den Spezialisten des LKA viel Erfolg bei der Entschärfung.

+++ 9.30 Uhr: Geschäfte im Hauptbahnhof schließen +++

Im Hauptbahnhof schließen die Geschäfte. Bis 10 Uhr muss auch der letzte Laden schließen. Viele Geschäfte hatten am Freitag gar nicht erst aufgemacht.

+++ 9.28 Uhr: Bundeswehrkrankenhaus wird geräumt +++

Die Einsatzkräfte beginnen mit der Räumung des Bundeswehrkrankenhauses an der Scharnhorststraße.

+++ 9.26 Uhr: Feuerwehr auf dem Rad unterwegs +++

Katrin Kästner arbeitet im Social-Media-Team der Pressestelle der Feuerwehr. Auf dem Dienstfahrrad ist sie im Sperrkreis unterwegs und berichtet.

+++ 9.23 Uhr: Durchsage der Polizei am Berliner Hauptbahnhof +++

Im Hauptbahnhof hieß es über Lautsprecher: "Wir bitten Sie, den Bahnhof zu verlassen." Eine Polizeisprecherin sagte: "Wir klingeln und klopfen jetzt an den Wohnungstüren."

+++ 9.16 Uhr +++ Anwohner verlassen ihre Häuser +++

Nach und nach verlassen die Einwohner ihre Häuser in der Lehrter Straße. Auch die hier liegenden Hotels werden geräumt. Willi und Milena Reis leben in Bulgarien. Sie seien erst um Mitternacht in Berlin gelandet und um zwei Uhr im Hotel gewesen. "Wenig Schlaf" sei der erste Gedanke gewesen, als sie in der Nacht von der Evakuierung erfahren haben. Nach nur fünf Stunden im Bett wollen sie den Tag nun in einem Café in Moabit verbringen. "Erstmal frühstücken."

+++ 9.07 Uhr: Berliner Feuerwehr mit Sorge vor Verkehrschaos +++

Die Berliner Feuerwehr befürchtet ein Verkehrschaos auf den Berliner Straßen und blickt mit Sorge auf den Transport von Notfällen in Krankenhäuser. Das Bundeswehr-Krankenhaus kann nicht angefahren werden, weil es im Sperrkreis liegt. Weil die Straßen im Innenstadtbereich durch Staus unpassierbar werden könnten, könnte auch die Anfahrt zur Charité schwierig werden, so Feuerwehr-Pressesprecher Thomas Kirstein. Man sei aber auf diesen Fall vorbereitet. "Wir drücken allen die Daumen und hoffen, dass alles schnell vorbei ist", so Kirstein. Derzeit sind vom Bezirksamt Mitte bei der Feuerwehr 33 Liegendtransporte angemeldet. Dabei geht es um den Transport von alten oder gebrechlichen Personen.

+++ 9.01 Uhr: Tiergartentunnel und Heidestraße gesperrt +++

Der Tiergartentunnel ist beiden Richtungen gesperrt worden. Auch die Heidestraße wurde gesperrt.

+++ 9 Uhr: Die Wurzel allen Übels: der Blindgänger +++

Die Berliner Polizei hat ein Foto des Blindgängers beim Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlicht. Dazu heißt es: "In der Heidestraße liegt der Ursprung allen Übels - die Weltkriegsbombe. Unsere Feuerwerker vom LKA stehen bereit."

+++ 8.52 Uhr: Polizei postiert sich vor dem Hauptbahnhof +++

Rund um den Hauptbahnhof haben Berliner Polizei und Bundespolizei ihre Einsatzpositionen besetzt und warten auf den Beginn der Evakuierung.

+++ 8.47 Uhr: Noch läuft der Berufsverkehr +++

Noch rollt der allmorgendliche Berufsverkehr normal über die Perleberger Brücke in Moabit. Auch die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) meldet: relativ störungsfreier Verkehr auf den Stadtautobahnen und im Hauptstraßennetz.

+++ 8.31 Uhr Auch Freiwillige Feuerwehren im Einsatz +++

Die Berliner Feuerwehr hat im Zuge der Entschärfung Aufenthaltsräume eingerichtet und unterstützt die Polizei bei den Evakuierungsmaßnahmen. Auch die Freiwilligen Feuerwehren sind im Einsatz.

+++ 8.29 Uhr: Zusätzliches Personal an Ausweichbahnhöfen +++

Vor allem Ortsfremde und Fernreisende dürften heute vor Probleme gestellt werden. Aus diesem Grund will die Deutsche Bahn zusätzliches Personal an den Ausweichbahnhöfen (Gesundbrunnen, Lichtenberg, Ostbahnhof, Spandau, Südkreuz) einsetzen. Die etwa 1300 Angestellten der Deutschen Bahn am Hauptbahnhof kommen entweder in den Büros am Ostbahnhof unter oder können von Zuhause aus arbeiten. Einige Mitarbeiter werden auch zur Verstärkung an den anderen Bahnhöfen eingesetzt. Hinzu kommen etwa 75 Geschäfte, sagte DB-Leiter Regionalbereich Ost Friedemann Keßler. Ob die Betreiber für die Bombenentschärfung schließen oder erst am Nachmittag öffnen, sei ihnen selbst überlassen.

+++ 8.23 Uhr: Vorbereitungen laufen an +++

Die Vorbereitungen für die Entschärfung der Bombe haben begonnen. Am Freitagmorgen sammelten sich die ersten Einsatzkräfte im Sperrgebiet in der Nähe des Hauptbahnhofs, wie ein Polizeisprecher schilderte.

Von 9 Uhr an richtet die Polizei im Radius von 800 Metern um den Fundort auf einer Baustelle in der Heidestraße eine Sicherheitszone ein. Etwa 10.000 Anwohner müssen vorübergehend ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Wer keine andere Bleibe hat, kann zeitweise in Sammelunterkünften unterkommen. Bei einem reibungslosen Ablauf der Evakuierung gehen die Einsatzkräfte davon aus, dass die Entschärfung der Fliegerbombe gegen 12 Uhr beginnen kann.

Im Sperrkreis liegt auch der Berliner Hauptbahnhof. Dort halten nach Angaben der Deutschen Bahn ab 10 Uhr keine Züge mehr, ab 11.30 Uhr werde der Zugverkehr bis voraussichtlich 13 Uhr vollständig eingestellt. S-Bahnen fahren in dem betroffenen Bereich voraussichtlich bis 14 Uhr nicht.

+++ 8.19 Uhr Was alles im Sperrkreis liegt +++

Hauptbahnhof, Wirtschaftsministerium, Bundeswehr-Krankenhaus - und noch viel mehr: Die Grafik zeigt, welche Gebäude, Institutionen und Infrastruktur-Einrichtungen von der Bombenentschärfung betroffen sind.

+++ 8.03 Uhr Die Informationen aus erster Hand in der Übersicht +++

Aktuelle Informationen über die Bombenentschärfung in Moabit und die Auswirkungen für den Verkehr in der Berliner Innenstadt liefern auch zahlreiche Twitterkanäle:

+++ 7.45 Uhr: Auch das Naturkundemuseum bleibt am Freitag geschlossen +++

+++ 7.12 Uhr: Katastrophen-App Katwarn informiert über Entschärfung +++

Das ortsbezogene Katastrophen-Warnsystem Katwarn informiert am Morgen über die anstehende Bombenentschärfung. In der Meldung heißt es: "Information Bombenfund. Gültig ab 20.04.2018, 07:02., Bombenentschärfung Heidestraße Sperrung 800m Radius. Ab 9 Uhr Evakuierung."

+++ 7.04 Uhr: Leiter spricht von Ausnahmesituation +++

Friedemann Keßler, Leiter des Regionalbereichs Ost bei der Deutschen Bahn und verantwortlich für den Berliner Hauptbahnhof, sagt: "Eine vergleichbare Situation in diesem Ausmaß hatten wir noch nicht. "Wir haben schon dreimal geschluckt, als wir am Dienstagnachmittag von der Bombenentschärfung erfahren haben."

Der Verkehr rund um den Hauptbahnhof ist nicht zum ersten Mal von einem Bombenfund betroffen: Im April 2013 hatten Arbeiter eine 100-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg an einer S-Bahn-Trasse in der Nähe des Hauptbahnhofs gefunden. Während der Entschärfung war der Verkehr auf Schienen, Straßen, Wasserwegen und in der Luft beeinträchtigt. Der Hauptbahnhof selbst war aber nicht gesperrt.

+++ 6.50 Uhr: Der Sperrkreis in Moabit +++

Mehr zum Thema:

So informiert die S-Bahn Berlin über die Einschränkungen

Ab 11.30 Uhr ist heute Stillstand rund um den Hauptbahnhof

Bombenentschärfung in Berlin - Alle Sperrungen im Überblick

Bombenentschärfung: So fahren Busse, Tram und U-Bahn

Tegel: Doch keine Flugausfälle während Bombenentschärfung

Entschärfung in Berlin: So umfahren Bahnkunden das Chaos

Das müssen Sie zur Bombenentschärfung in Berlin wissen

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.