Berlin

Linksradikale wollen am 1. Mai PKK-Fahnen tragen

Die Polizei muss sich am 1. Mai womöglich auf größere Konflikte einstellen als in den Vorjahren. Die Organisatoren der von Linksradikalen organisierten „Revolutionären-1.-Mai-Demo“ haben im Internet dazu aufgerufen, Fahnen kurdischer „Befreiungsbewegungen“ zu tragen. Damit dürfte auch die als Terrororganisation eingestufte kurdische Arbeiterpartei PKK gemeint sein. Ihr Verbot sei eine „Dienstleistung des deutschen Imperialismus für den NATO-Partner Türkei“, heißt es in der Internet-Erklärung. Wenn die De­monstrationsteilnehmer dem Aufruf zum „Fahnenmeer-Block“ folgen, müsste die Polizei einschreiten, weil das Tragen von PKK-Symbolen als Straftat gilt. Dabei könnte es Auseinandersetzungen geben. Wie im Vorjahr wollen die Organisatoren die Demonstration nicht anmelden. Im vergangenen Jahr tolerierte die Polizei das, um eine Eskalation zu verhindern. Gewaltausbrüche gab es erst nach der Demonstration.