Berlin

Müller fordert Verkaufsverbot für bundeseigene Häuser

Die Berliner Landesregierung kritisiert seit Längerem, dass der Bund Berliner Immobilien zum Höchstpreis an Spekulanten verkaufe.

Michael Müller

Michael Müller

Foto: Reto Klar

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) fordert ein Verkaufsverbot von bundeseigenen Häusern in Berlin. Das geht aus einem Bericht der "Berliner Zeitung" vom Freitag hervor.

Demnach fürchtet Müller einen Ausverkauf der Immobilien im Schatten der Koalitionsverhandlungen nach den Bundestagswahlen. "Der Bund muss in den Metropolen dazu beitragen, dass staatliche Grundstücke zukünftig für die soziale Wohnungsbaupolitik und nicht zum Anheizen der Boden-Spekulation genutzt werden.", erklärte Müller laut der Zeitung in einer Stellungnahme.

Die Berliner Landesregierung kritisiert seit Längerem, dass der Bund Berliner Immobilien zum Höchstpreis an Spekulanten verkaufe. Müller fordert den Angaben zufolge ein faires Vorkaufsrecht für die Kommunen im zukünftigen Koalitionsvertrag.

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