Berlin

Deutsch-Israelische Gesellschaft feiert Israel-Tag

Berlin. Ein Fest zwischen Hummus, Musik und Politik: Hunderte Menschen besuchten am Freitag auf dem Wittenbergplatz in Schöneberg den Israel-Tag. Eingeladen hatte die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG). Seit mehr als zehn Jahren veranstaltet sie das Fest zur Feier der Gründung des Staates Israel 1948. Zu Gast war unter anderem Yakov Hadas-Handelsman, israelischer Botschafter in Berlin. Die Feier sei „nicht nur Grund zum Jubeln“, so Handelsman in einem Grußwort, „sondern auch eine Antwort an die, die unsere Legitimation infrage stellen“. Helmut Königshaus, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, mahnte, im Umgang mit Israel nicht „überheblich“ zu sein.

„Wir richten uns mit dem Fest an alle, die vorbeikommen“, erklärte der Berliner DIG-Vorsitzende Jochen Feilcke. „Wir wollen Israel von seiner positiven Seite darstellen.“ Zahlreiche israelische und deutsche Organisationen wie das Moses-Mendelssohn-Gymnasium und die Jüdische Volkshochschule stellten auf dem Wittenbergplatz ihre Arbeit vor.

Zum ersten Mal war in diesem Jahr die 2016 gegründete Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) dabei. „Wir wollen bekannter werden und zeigen, dass man sich auch als junger Mensch hier einbringen kann“, so Vorstandsmitglied Mike Delberg.

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