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Verschwörungstheorien zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz

Vor drei Monaten raste Anis Amri in den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz. Auf YouTube häufen sich wilde Verschwörungstheorien.

Tartort YouTube: Wie mit Verschwörungstheorien über den Anschlag am Breitscheidplatz Propaganda betrieben wird.

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Was am 19. Dezember 2016 passierte, ist weitgehend bekannt. Anis Amri raste mit einem LKW auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, tötete zwölf Menschen und verletzte 67.

Alle Infos zum Anschlag in Berlin

Offizielle Stellungnahmen gab es bisher von vielen Seiten: von der Berliner Polizei bis zur Generalbundesanwaltschaft. Von Botschaften, deren Staatsangehörige zu den Opfern gehören und von der Charité, die in den Tagen nach dem Anschlag über den Status von Schwerstverletzten informierte. Auch Augenzeugen berichteten in sozialen Netzwerken von dem Anschlag. Die Geschehnisse vor, während und nach dem Anschlag sind dokumentiert, die Faktenlage abseits der nachrichtendienstlichen Ermittlungen klar.

Wilde Verschwörungstheorien zum Anschlag

Wer allerdings Videomaterial im Internet zu dem Anschlag sucht, bekommt einen anderen Eindruck. Unter den Stichwörtern "Berlin" und "Terroranschlag" finden sich auf YouTube unter den ersten Suchergebnissen zum Großteil wilde Verschwörungstheorien zum Anschlag auf den Breitscheidplatz.

Geplant, inszeniert, gelogen - so lauten die Vorwürfe auf YouTube. In einem Video-Report haben wir dazu recherchiert, sprachen unter anderem mit Kommunikationsexperte Dr. Joachim Trebbe und einer Verantwortlichen von YouTube.