Neue Züge

Fenster in künftiger S-Bahn lassen sich nicht mehr öffnen

In den neuen Zügen der S-Bahn für das Teilnetz Ring/Südost wird es keine Klappfenster mehr geben. Das sei Kundenwunsch, so das Unternehmen.

Die speziell gestalteten Windfänge in den neuen S-Bahn-Zügen

Die speziell gestalteten Windfänge in den neuen S-Bahn-Zügen

Foto: Deutsche Bahn

Die neuen Züge der S-Bahn auf dem Teilnetz Ring/Südost werden keine Klappfenster mehr haben. Das gab das Unternehmen am Freitagabend bekannt. Demnach komme man damit Kundenwünschen nach. Die Tester, die sich den neuen Zug im Modell angesehen hätten, wollten keine Klappfenster mehr. Immerhin, so Annekatrin Westphal, Leiterin Fahrgastmarketing, hätten alle Züge eine Klimaanlage.

Damit würden die Wagen beheizt, belüftet, gekühlt und die Luft entfeuchtet. Das System garantiere eine gleichmäßige Luftverteilung. Besonders wichtig: "Außerdem zeichnet sich die Anlage durch hohe Ausfallsicherheit aus." Störanfällige Klimaanlagen hatten vor allem in den ICEs der Deutschen Bahn immer wieder für Ärger gesorgt.

Speziell konstruierte Windfänge sollen zudem den Sitzbereich bestmöglich vor einströmender Warm- oder Kaltluft schützen. Die Türen würden automatisch schließen, sobald der letzte Fahrgast ein- oder ausgestiegen sei. Das sei - ebenso wie die verschlossenen Fenster - dem "Zusammenspiel mit der Klimaanlage ebenfalls dienlich."

Ganz verschlossen sind die Fenster allerdings nicht. Wenn es zu einer Störung komme, könne der Triebfahrzeugführer die Fenster öffnen.

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