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Architektur in Berlin
Turmträume: Spektakuläre Visionen für Berlins Skyline
Ein Pyramide am Wasser, tanzende Türme am Checkpoint Charlie: Diese Gebäude-Entwürfe haben Architekten für Berlin entwickelt.

„Epsilon“ hat der Architekt Christoph Langhof sein 65 Meter hohes Pyramidenhaus auf der Lohmühleninsel an der Spree getauft. Für das Gebäude gibt es weder einen Bauherren, noch Baurecht. Der Gebäudetyp ist geeignet, in deutschen Großstädten kostengünstige Hochhäuser mit hoher Wohn- und Aufenthaltsqualität zu errichten. Turmbauten gelten als eine Möglichkeit, ohne großen Flächenverbrauch viele Wohnungen zu schaffen. © Langhof Architekten

„Am Checkpoint Charlie sollte ikonische Architektur entstehen!“, lautet das Plädoyer von Stephan Braunfels. Aber es dürfe kein pathetisches Zeichen sein, sondern eines des Friedens werden – genau an der Stelle, wo einst nur die alliierten Armeeangehörigen den Grenzkontrollpunkt passieren durften. „Tanzende Türme“ nennt der Architekt seinen Entwurf, bei dem sich zwei Hochhäuser schwungvoll aufeinander zudrehen. © Stephan Braunfels Architekten

Am Lützowufer ist dieser Turm von Graft Architekten angesiedelt. Berlin brauche Ideen, die „die existierende Bausubstanz vertikal weiter verdichten und so den Bestand für die Zukunft fit machen“, so die Planer.© Graft Architekten

Zwei Türme für die City West schlägt Tobias Nöfer an der Kantstraße (linke Seite) vor. Der höhere Turm soll dabei exakt so hoch sein wie das „Zoofenster“ (halb verdeckt) und das „Upper West“ (r.): 118 Meter. © NÖFER ARCHITEKTEN | NÖFER ARCHITEKTEN

Das Architekturbüro Kleihues+Kleihues kann sich einen schlanken Turm direkt neben dem Oberverwaltungsgericht (r.) an der Hardenbergstraße in der City West vorstellen. An der Stelle steht allerdings noch ein Flachbau mit Parkpalette. © Kleihues + Kleihues | Kleihues+Kleihues

