Berliner Polizei

Vereinzelte sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht

Die Silvesternacht verlief in Berlin vergleichsweise ruhig. Trotzdem wurden der Polizei einige sexuelle Übergriffe angezeigt.

Polizisten am Brandenburger Tor

Polizisten am Brandenburger Tor

Foto: Jens Kalaene / dpa

In Berlin ist es in der Nacht zum neuen Jahr vereinzelt zu sexuellen Übergriffen auf Frauen bekommen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In der Nacht wurden sechs Anzeigen von Frauen wegen sexueller Belästigung auf der Festmeile oder auf dem Weg dorthin erstattet. Bekannt ist bisher, dass zwei Frauen den jeweiligen Tatverdächtigen den aufnehmenden Polizisten zeigen konnten. Daraufhin wurden ein 20-Jähriger und ein 26 Jahre alter Mann festgenommen. Bei den bisher bekannten Fällen ging es um unsittliche Berührungen im Gedränge. Vergangenes Silvester waren in Köln, Hamburg und anderen Städten eine Vielzahl sexueller Belästigungen angezeigt worden.

Zu einem Fall von verbaler sexueller Belästigung kam es am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr am U-Bahnhof Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg. Dort sollen zwei Frauen aus einer Gruppe von etwa acht Personen heraus verbal belästigt worden sein, wie die Polizei mitteilte. Ein 24-Jähriger schritt daraufhin ein und wurde von drei Männern aus der Gruppe mit Fäusten ins Gesicht geschlagen. Er verlor dabei einen Zahn. Ein 18-Jähriger, der in der Nähe wartete, allerdings nichts mit dem Angegriffenen zu tun hatte, wurde ebenfalls angegriffen. Ihm wurde eine Flasche ins Gesicht geworfen. Die beiden Verletzten kamen in Krankenhäuser. Es laufen Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung.

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