Vogelgrippe in Berlin

Labor bestätigt Vogelgrippe bei toten Schwänen in Kreuzberg

In Berlin gibt es jetzt fünf bestätigte Vogelgrippe-Fälle. Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte erste Verdachtsmeldungen.

Schwäne am Urbanhafen in Kreuzberg

Schwäne am Urbanhafen in Kreuzberg

Foto: Uta Keseling

Am vergangenen Freitag waren im Landwehrkanal in Kreuzberg vier Schwäne tot aufgefunden worden. Die Kadaver wurden daraufhin von einem Labor untersucht.

Am Mittwochvormittag hat die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz nun das Ergebnis mitgeteilt. "Das Nationale Referenzlabor für Geflügelpest am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat die Infektion der vier tot im Landwehrkanal aufgefundenen Schwäne mit dem H5N8 Erreger bestätigt", heißt es in der Mitteilung.

Damit seien in ganz Berlin nun insgesamt fünf Fälle der Gefügelpest bei Wildvögeln nachgewiesen worden. Bei allen fünf Vögeln handelt es sich um Schwäne aus dem Landwehrkanal im Umkreis der Baerwaldbrücke in Kreuzberg.

Bestätigt sich der Vogelgrippe-Verdacht im Berliner Labor, folgt eine Untersuchung im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Ostseeinsel Riems. Erst bei erneutem Nachweis sprechen die Behörden von einem bestätigten Fall.

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