Deutsche Teilung

Berlin erinnert an den Mauerfall vor 27 Jahren

Politiker, Schüler und Zeitzeugen haben in Berlin Rosen für die Opfer der deutschen Teilung niedergelegt.

Jugendliche stecken  Rosen in einem Spalt in der Mauer

Jugendliche stecken Rosen in einem Spalt in der Mauer

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Am 27. Jahrestag des Mauerfalls haben Politiker, Schüler und Zeitzeugen in Berlin Rosen für die Opfer der deutschen Teilung niedergelegt. In der zentralen Gedenkstätte an der Bernauer Straße entzündete auch Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) eine Kerze. Bei einer Andacht in der Kapelle der Versöhnung auf dem früheren Todesstreifen wurde an die friedliche Revolution vom Herbst 89 erinnert.

Anlässlich des 9. November hatte Müller Zivilcourage und Einsatz für die Demokratie angemahnt. Nur so könne das friedliche Zusammenleben in der freien Gesellschaft bewahrt werden.

In Berlin starben nach dem Mauerbau vom 13. August 1961 nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mindestens 139 Menschen durch das DDR-Grenzregime. Hinweisen zu einem 140. Todesopfer wird derzeit laut Mauer-Stiftung nachgegangen.

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