Nach tödlichen Schüssen

Berliner Polizisten gedenken getötetem Polizisten

Nach den tödlichen Schüssen eines "Reichsbürgers" gab es unter anderem in Wedding eine Schweigeminute von Berliner Beamten.

Trauer vor dem Abschnitt 35 in Wedding

Trauer vor dem Abschnitt 35 in Wedding

Foto: Thomas Peise

Berliner Polizisten haben am Sonnabend um 15 Uhr ihres in der Vorwoche getöteten Kollegen gedacht. Der 32 Jahre alte Beamte eines Spezialeinsatzkommandos war von einem „Reichsbürger“ bei einer Razzia im mittelfränkischen Georgensgmünd erschossen worden. Eine Schweigeminute gab es unter anderem vor dem Abschnit 35 in Wedding.

Der 49-jährige mutmaßliche Schütze sitzt unter anderem wegen Mordes in Untersuchungshaft. Sogenannte Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat an. Stattdessen behaupten sie, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort.

Polizeipräsident Klaus Kandt hatte am Donnerstag per Twitter mitgeteilt: „Als Zeichen aufrichtiger Anteilnahme werde ich mich an dieser Geste beteiligen...“ Er fügte hinzu: „...Ich stelle es allen Berliner Kolleginnen & Kollegen frei, sich um 15 Uhr ebenfalls im stillen Gedenken zusammenzufinden.“