
Es ist bunt, es ist wild und es ist lebendig: „Tacheles – Die Geschichte des Kunsthauses in Fotografien von Stefan Schilling“ heißt ein neues Buch, das nun erschienen ist. © Stefan Schilling

Der in Erfurt geborene Stefan Schilling war einer der ersten Besetzer, die 1990 die Ruine an der Oranienburger Straße in Mitte vor der geplanten Sprengung retten wollten.© Stefan Schilling

Das Tacheles ist ein Ort mit langer Geschichte: 1907 wurde das fünfgeschossige Gebäude errichtet und zunächst als Kaufhaus genutzt, bis 1914 von Wertheim. (Das Bild zeigt Teilnehmer der „Malaktionsgruppe Tacheles“.)© Stefan Schilling

Später saß hier AEG, während der DDR-Jahre verfiel das Haus weitgehend und sollte dann nach der Wende abgerissen werden. Durch die Künstlerinitiative Tacheles wurde das verhindert und das Haus schließlich unter Denkmalschutz gestellt. (Das „Laboratorium“ von Jens Hickel zeigte Fundstücke ehemaliger Institute und Museen aus dem Osten Deutschlands)© Stefan Schilling

Bis zu seiner Räumung 2012 war es ein alternatives Kunst- und Veranstaltungszentrum, das weltweit bekannt wurde. Schillings Fotos dokumentieren diese Legende zwischen Kunst und Chaos. („Wo ist Käpt’n Nemo?“ haben die Künstler dieses Wandgemälde genannt.)© Stefan Schilling

Stefan Schilling schloss sich als einer der Ersten der Künstlerinitiative an und war der Letzte, den die Polizei bei der Räumung des Geländes verwies. (Blick auf die „Relax-Art-Gardens“ genannte Freifläche im Jahr 1994)© Stefan Schilling

Wie ein großer Autofriedhof wirkt das Areal hinter dem Kunsthaus Tacheles, über die Jahre sammelte sich hier so mancher Trabi an. Die zwei benachbarten Wohnhäuser standen nach der Wende ebenfalls leer und wurden 1990 auch besetzt.© Stefan Schilling

Die Geschichte des Kunsthauses in Fotografien von Stefan Schilling kostet 24,95 Euro und ist bei Edition Braus erschienen. www.editionbraus.de© Stefan Schilling
dmr

