Erfolgreicher Start

Schon rund 320.000 Menschen nutzten Berliner Wahl-O-Mat

Mit dem Wahl-O-Mat kann man seine politischen Ansichten mit den Thesen der Parteien abgleichen. Viele Berliner nutzten ihn schon.

Klaus Lederer (2.v.r, Spitzenkandidat der Linken für die Abgeordnetenhauswahl) steht mit Wahlhelfern hinter einem "Wahl-O-Mat" in Berlin. Wähler, die sich noch unsicher sind, welche Partei sie wählen sollen, können mit Hilfe des "Wahl-O-Mats" herausfinden, welche Parteien für sie in Frage kämen

Klaus Lederer (2.v.r, Spitzenkandidat der Linken für die Abgeordnetenhauswahl) steht mit Wahlhelfern hinter einem "Wahl-O-Mat" in Berlin. Wähler, die sich noch unsicher sind, welche Partei sie wählen sollen, können mit Hilfe des "Wahl-O-Mats" herausfinden, welche Parteien für sie in Frage kämen

Foto: Sophia Kembowski / dpa

Rund eine Woche nach dem Start haben bereits weit mehr als 317.000 Menschen den Wahl-O-Mat zur Berliner Abgeordnetenhauswahl im September genutzt.

Anhand von 38 Thesen können Nutzer damit herausfinden, welche der zur Wahl stehenden 21 Parteien ihren Positionen am nächsten kommen. „Wir sind stolz, dass es uns offensichtlich gelungen ist, die wichtigen Themen zur Abgeordnetenhauswahl aufzugreifen und sich unser Angebot eines so großen Interesses erfreut“, so der Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Thomas Gill. Sein Ziel ist es, bis zur Wahl insgesamt rund eine Million Berliner für das Online-Tool zu interessieren.

>> Hier geht es zum Wahl-O-Mat

Der Wahl-O-Mat ist ein gemeinsames Angebot der Landeszentrale für politische Bildung und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Nicht nur, aber besonders junge Wähler sollen mit der spielerischen Aufarbeitung politischer Themen angesprochen werden.

Thesen zu Themen wie Integration, Bodycams der Polizei oder Späti-Öffnung am Sonntag

An der Ausarbeitung der Thesen waren deshalb auch Nachwuchswähler aus Berlin beteiligt: Sie griffen kontroverse Themen wie Integration, Bodycams bei der Polizei oder die Sonntagsöffnung der Spätis auf.

Der Wahl-O-Mat hat messbaren Einfluss auf die Wahlbeteiligung. „Mit dem Wahl-O-Mat gelingt es, insbesondere Jugendliche für Politik zu interessieren und sie nachweislich auch zur Teilnahme an den Wahlen zu motivieren“, sagt Thomas Krüger, Präsident der bpb.