Monsterjagd

Jetzt erreicht der Pokémon-Hype schon Berlins Landespolitik

Wahlkampf mit Monstern: Ein Reinickendorfer CDU-Abgeordneter will gemeinsam mit jungen Wählern auf Pokémon-Jagd gehen.

Mit Pokemón Go auf Wählerjagd - so macht's der Reinickendorfer CDU-Mann Tim Zeelen

Mit Pokemón Go auf Wählerjagd - so macht's der Reinickendorfer CDU-Mann Tim Zeelen

Foto: David Moir / dpa

Monster jagen und gleichzeitig junge Wähler locken - ob das gut geht? Für den Reinickendorfer CDU-Mann Tim Zeelen passt das jedenfalls ganz gut zusammen. Er will den Hype um "Pokémon Go" nutzen und sich mit Spielern in seinem Bürgerbüro treffen.

In seiner Pressemitteilung heißt es, er biete als erster Politiker eine "Pokémon-Go-Sprechstunde" an. Dabei soll ein sogenannter Lockpunkt an seinem Büro in der Brunowstraße in Alt-Tegel eingerichtet werden. Bei der "gemeinsamen Jagd" gebe es dann die Gelegenheit, mit Zeelen über aktuelle Politik zu sprechen.

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Wem dieses Angebot noch nicht verlockend genug erscheint, bekommt von Zeelen weitere Anreize: "Wer ein Foto von seinem Pokémon vor dem Bürgerbüro bei Facebook hochlädt mit dem Hashtag #TimZeelenGoesPokemon, bekommt im Bürgerbüro einen Kaffee gratis und kann seinen Akku aufladen."

Noch hält sich die Begeisterung für seine Aktion in Grenzen: Unter dem Hashtag #TimZeelenGoesPokemon war bis Dienstagvormittag kein einziger Tweet zu finden.