Kreuzberg

Koalition vertagt Entscheidung über Gerhart-Hauptmann-Schule

Berlins rot-schwarze Koalition hat eine Entscheidung über die Nutzung der seit Jahren besetzten Hauptmann-Schule in Kreuzberg vertagt.

Ein Flüchtling vor der  ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg

Ein Flüchtling vor der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg

Foto: Felix Zahn / dpa

Berlins rot-schwarze Koalition hat eine Entscheidung über die Nutzung der seit Jahren besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg als Flüchtlingsunterkunft abgelehnt. Sie vertagte am Mittwoch im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses den Beschluss auf den 7. September, die letzte Sitzung des Hauptausschusses in dieser Legislaturperiode.

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hatte im Nordflügel des Ex-Schulgebäudes bereits Ende Januar eine Notunterkunft für Flüchtlinge fertiggestellt und dem Lageso angeboten. Dort könnten bis zu 109 Flüchtlinge einziehen. Verträge sollten nicht über das Knie gebrochen werden, hieß es zur Begründung aus der Koalition. Es gebe noch Klärungsbedarf zum Gesamtstandort, ob er eventuell auch als Schulgebäude wieder gebraucht werde.