Flüchtlinge in Berlin

Müller will belegte Turnhallen ab Frühsommer freigeben

In 50 Berliner Turnhallen leben derzeit Flüchtlinge. Der Regierende kündigte jetzt an, die Hallen zügig wieder frei zu bekommen.

Feldbetten für die Erstunterbringung von Flüchtlingen  in einer Sporthalle

Feldbetten für die Erstunterbringung von Flüchtlingen in einer Sporthalle

Foto: dpa

Die von Flüchtlingen bewohnten Turnhallen in Berlin sollen ab Frühsommer wieder für die Vereine freigegeben werden. Das kündigte Regierungschef Michael Müller (SPD) am Donnerstag in einer Fragestunde im RBB-Rundfunk an. Derzeit seien 50 der 1050 Berliner Sporthallen belegt. Das bedeute Einschnitte für Vereine, Schulkinder und Profisport. Der Anspruch sei, die Hallen so schnell wie möglich wieder frei zu bekommen.

>>>6000 neue Plätze: Senat belegt keine Turnhallen mehr<<<

„Wir haben uns für den Frühsommer vorgenommen, zumindest schrittweise damit zu beginnen“, sagte Müller. Das sei aber abhängig davon, wie viele Flüchtlinge in der Hauptstadt ankämen. Die Hallen würden renoviert. Zudem bekämen die Vereine Geld, um ihre Arbeit nahtlos wieder aufnehmen und auch Flüchtlinge integrieren zu können. „Das ist sehr wichtig, denn Sport ist gelebte Integration“, sagte Müller.

>>>Kommentar: Raus aus den Turnhallen<<<