Einsatz in Berlin

Innensenator Henkel: "Die Bedrohungslage bleibt hoch"

Berlins Innensenator mahnt zur Vorsicht. Es gebe weiterhin allen Grund, wachsam zu sein. Jedoch warnt er vor voreiligen Schlüssen.

ARCHIV - Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) spricht am 02.05.2015 in Berlin auf einer Pressekonferenz. Foto: Britta Pedersen/dpa (zu dpa "Innensenator Henkel: Polizei im Anti-Terror-Kampf stärken" vom 24.06.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

ARCHIV - Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) spricht am 02.05.2015 in Berlin auf einer Pressekonferenz. Foto: Britta Pedersen/dpa (zu dpa "Innensenator Henkel: Polizei im Anti-Terror-Kampf stärken" vom 24.06.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Foto: Britta Pedersen / dpa

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hat angesichts der aktuellen Anti-Terror-Razzia in Berlin und weiteren Bundesländern zur Vorsicht gemahnt.

„Die Bedrohungslage durch militante Islamisten bleibt hoch", sagte er am Donnerstag. "Wir haben weiterhin allen Grund, wachsam und vorsichtig zu sein." Deshalb sei ein konsequentes Vorgehen gegen die Islamistenszene geboten. Vor allem, wenn es um mögliche IS-Bezüge gehe. "Die Aktivitäten der Szene werden von uns sehr intensiv und behördenübergreifend begleitet."

Henkel mahnte jedoch, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Zuvor müsse man die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und die Auswertung der sichergestellten Objekte abwarten.