Angebliche Vergewaltigung

Frank Henkel: Wir lassen uns nicht unter Druck setzen

Nach der Aufklärung des Falls um die angebliche Vergewaltigung einer 13-Jährigen äußert sich Innensenator Frank Henkel.

Der Fall um die angebliche Vergewaltigung einer 13-Jährigen aus Berlin-Marzahn ist aufgeklärt. Innensenator Frank Henkel (CDU) teilte dazu mit:

„Den Berliner Ermittlungsbehörden ist ein wichtiger Durchbruch ... gelungen. Staatsanwaltschaft und Polizei haben sich von dem Druck der letzten Tage nicht beirren lassen, sondern sorgfältig und beharrlich ihre Arbeit gemacht. Das werden sie auch weiter tun. Die neuen Entwicklungen entlarven deutlich die Propaganda, die in den letzten Tagen mit diesem Fall verbunden war.

Deutschland unterscheidet sich von einigen anderen Staaten dieser Erde, dass bei uns Ergebnisse immer erst am Ende von Ermittlungen stehen. Unser Land ist ein Rechtsstaat. Politischer Druck aus dem Ausland wird nicht dazu führen, dass wir irgendetwas an unseren rechtsstaatlichen Prinzipien ändern. Es war und ist entscheidend, die Persönlichkeitsrechte des Mädchens zu schützen, auch wenn die Behörden dadurch kritischen Spekulationen ausgesetzt waren. Das ist in einem Land, in dem Meinungsfreiheit herrscht, nun einmal so.

Ich verwahre mich auch in künftigen Fällen gegen jeden Versuch der Einflussnahme und werbe für Vertrauen in die Arbeit der Ermittler.“