Umwelt

Tausende demonstrieren in Berlin für den Klimaschutz

Der "Global Climate March" zieht am Sonntag durch Berlin. 15.000 Teilnehmer wurden dazu erwartet.

+++ 15.24 Uhr +++

+++ 14 Uhr +++

+++ 13.57 Uhr +++ Laut Polizei sind zu dem Marsch 2500 Menschen gekommen. Andere Quellen sprechen von 12.000. 15.000 Teilnehmer waren angemeldet.

+++ 13.45 Uhr +++ Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat vor dem Pariser Klimagipfel vor zu hohen Auflagen für Landwirte gewarnt. „Die Landwirtschaft darf nicht zum Sündenbock der Klimaretter werden“, sagte er der Berliner Morgenpost. „Klimaschutz und Ernährung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“

+++13.26 Uhr +++

+++ 13.20 Uhr +++

+++ 12.52 Uhr +++

+++ 12.38 Uhr +++

+++ 12.25 Uhr +++ Viele der Redner sind gerade mal Mitte 20. Sie betrifft das Thema Klimawandel bereits ihr gesamtes Leben. Sie fordern eine weltweite Energiewende und zwar eine umweltfreundliche. Natur und Umwelt dürfen auf dem Weg zum Besseren nicht weiter zerstört werden, sagen sie. "Lasst uns für die demonstrieren, die durch den Klimawandel vor dem Nichts stehen, obwohl sie am wenigsten zu dem Desaster beigetragen haben!"

+++12.10 Uhr +++ Orkane, Dürren, Meeresspiegelanstieg, Erderwärmung - klimabedingte Wetterumschwünge zählt der Redner auf. Klimawandel sei für Tausende bereits zum Todesurteil geworden. Hunger und Armut könnten durch “unsere Generation überwunden werden, aber nur noch von uns”.

+++ 11.45 Uhr +++ Trotz allen Ärgerns über die aktuelle Situation, ist die Veranstaltung “Global Climate March” eine sehr harmonische, es wirkt eher wie ein großes Stadtfest. Musik, Essen, Ballons.

+++ 11.40 Uhr +++ Die Teilnehmer haben gute Laune, wenn auch das Thema mittlerweile emotionalisiert ist. Vorbei soll es an BMW, Vattenfall, der Waschmaschine bis zum Brandenburger Tor gehen. Raus geht das Zeichen an “Kohle-Siggi” und den “dreckigen Peter”von Vattenfall, wie ein Redner einige der Verantwortlichen nennt.

+++ 11.35 Uhr +++ Über 60 Großdemonstrationen dieser Art soll es global in den vergangenen Tagen gegeben haben. Organisiert und unterstützt wurde die Demo von verschiedenen Organisationen - unter anderem vom Naturschutzbund, Avaaz und Greenpeace.

+++ 11.30 Uhr +++ "Uns steht das Wasser bis zum Hals. Erderwärmung stoppen” steht auf einem Banner, das man schon auf einem Gleis im Hauptbahnhof lesen kann. Die jungen Menschen, die das Schild halten, schauen mit ihren Köpfen aus einer riesigen blauen Plane heraus.

Das alles soll rausgehen an die Regierenden, die sich an diesem Montag in Paris zum richtungsweisenden Klimagipfel treffen werden. 14 Tage sollen die Gespräche dauern. Viel Zeit um das Ruder rumzureißen, bleibe nicht mehr, sagt einer der Redner auf der Bühne. Was in den kommenden zehn Jahren gemacht wird, sei entscheidend für den Planeten. Spätestens 2030 müsste alles für diese Welt getan sein.

+++ 11 Uhr +++ Auf dem Washingtonplatz versammeln sich Tausende Berliner an diesem Sonntag zum “Global Climate March”. 15.000 sind angemeldet, auch auf Facebook haben sich über 11.000 angemeldet. Heute wird demonstriert für: “Windkraft, ja bitte!” Und: “Kohlekraft abschalten.” “Fracking stoppen!” Und “Windkraft? Ja bitte!” Auf gelben Fahnen stehen all diese Forderungen, die in den grauen Himmel ragen.

+++ 8 Uhr +++ Gesperrt sind unter anderen folgende Straßen: Washingtonplatz (Hauptbahnhof), Alt-Moabit, Invalidenstraße, Schwarzer Weg, Chausseestraße, Invalidenstraße, Wilhelmstraße, Luisenstraße,Dorotheenstraße, Scheidemannstraße, Yitzhak-Rabin-Straße, Straße des 17. Juni bis Brandenburger Tor. Die Straße des 17. Juni ist von 8 bis 23 Uhr in beiden Richtungen zwischen Brandenburger Tor und Yitzhak-Rabin-Straße gesperrt, die Ebertstraße zwischen Dorotheenstraße und Behrenstraße.