Polizeieinsatz

Verdächtiger Koffer sorgt für Sperrung in Berlin-Marienfelde

Die Polizei musste zur einstigen Aufnahmestelle für Spätaussiedler ausrücken. Doch der Gegenstand stellte sich als harmlos heraus.

Wegen eines verdächtigen Koffers hat die Polizei die Marienfelder Allee in Berlin-Marienfelde gesperrt. Laut "Verkehrsstudio Berlin" handelte es sich um den Abschnitt zwischen Stegerwaldstraße und Kaiserallee. Dieser Bereich sei voll gesperrt.

Einsatzort war die einstige Zentrale Aufnahmestelle für Spätaussiedler im Haus Nummer 66. Der Koffer wurde um 14.15 Uhr an dem Gebäude von einem Pförtner entdeckt, der die Polizei informierte. Die Polizei sperrte vorsorglich die Fahrbahn. Auf dem Gelände haben die Einsatzkräfte dann Bewohner evakuiert, sagte ein Polizeisprecher. Der Internetpräsenz der Einrichtung zufolge leben rund 700 Flüchtlinge dort. In der früheren Zentralen Aufnahmestelle wurden einst Spätaussiedler ausgenommen, die den Weg nach Deutschland angetreten hatten. Seit Dezember 2010 wird die Einrichtung im Auftrag des Lageso als Flüchtlingsunterkunft für Asylbewerber genutzt.

Am Nachmittag dann die Entwarnung: Gegen 15.30 Uhr stand fest: der Koffer ist leer. Die Polizei versucht, den Verursacher ausfindig zu machen, so eine Sprecherin.