Kollatz-Ahnen

Berlins Finanzsenator kandidiert für das Abgeordnetenhaus

Berlin. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen # Der neue Senator für Finanzen in Berlin, Matthias Kollatz-Ahnen, fotografiert beim Interview in seinem Amtszimmer in der Senatsfinanzverwaltung, Klosterstr. 59 in Berlin-Mitte. Foto: Thilo Rückeis [ Rechtehinweis: Verwendung weltweit, usage worldwide ]

Berlin. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen # Der neue Senator für Finanzen in Berlin, Matthias Kollatz-Ahnen, fotografiert beim Interview in seinem Amtszimmer in der Senatsfinanzverwaltung, Klosterstr. 59 in Berlin-Mitte. Foto: Thilo Rückeis [ Rechtehinweis: Verwendung weltweit, usage worldwide ]

Foto: dpa Picture-Alliance / THILO RÜCKEIS TSP / picture-alliance

Kollatz-Ahnen wurde von der SPD-Abteilung Südende in Steglitz als Kandidat für die Wahl im kommenden Jahr vorgeschlagen.

Er ist erst seit knapp elf Monaten im Amt, aber er möchte gern noch mehr für Berlin machen: Der Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) will für das Abgeordnetenhaus kandidieren und wurde am Mittwochabend von der SPD-Abteilung Südende in Steglitz als Kandidat für die Wahl im kommenden Jahr vorgeschlagen. Einstimmig, wie es in der SPD heißt. Der SPD-Kandidat bei der Abgeordnetenhauswahl 2011, Ralf Wiegand, der den Wahlkreis damals nur knapp verloren hatte, tritt nicht noch einmal an. Kollatz-Ahnen macht damit auch seiner Partei deutlich, dass er in Berlin bleiben möchte.

In der Berliner SPD, aber auch beim Koalitionspartner CDU wird der Finanzsenator geschätzt. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), der im Dezember 2014 ins Amt gewählt wurde, hatte Kollatz-Ahnen nach Berlin geholt. Der Finanzsenator legte nach vielen Gesprächen mit seinen Senatorenkollegen den Haushalt für die kommenden zwei Jahre vor – und anders als seinem Vorgänger gelang es ihm, sich mit den Senatoren über die Ausgaben und Einnahmen zu verständigen, ohne dass es ein Krisen-Chefgespräch im Roten Rathaus geben musste.

Auch in der Flüchtlingsfrage engagiert sich Kollatz-Ahnen sehr und schob das schwierige Thema nicht auf Sozialsenator Mario Czaja (CDU) ab. Noch keine Lösung gibt es im Streit um die Energieversorgung, über die Kollatz-Ahnen seit vielen Wochen verhandelt.

( cri )