Fast ein Jahr nach dem Ausbruch der Masern in Berlin registrieren Behörden nun deutlich weniger Fälle. In der zweiten Augusthälfte wurde pro Woche noch je eine Neuerkrankung bekannt, wie es im aktuellen Wochenbericht des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) heißt. Der Trend sei damit „stark rückläufig“. Seit Beginn des Ausbruchs im Oktober 2014 erkrankten rund 1360 Menschen. Ihren Höhepunkt erreichte die Masernwelle zwischen Jahresbeginn 2015 und etwa Mitte April. Zeitweise wurden mehr als 80 Fälle pro Woche gemeldet. Ein Kleinkind starb an der Krankheit.