Gesundheit

Berlins Senat will die Generation 80plus besser versorgen

Mit einem Konzept will der Senat die Gesundheitsversorgung alter Menschen verbessern. Grund ist der demografische Wandel.

2030 sollen nach bisherigen Prognosen fast doppelt so viele Menschen im Alter von über 80 Jahren in der Hauptstadt leben wie heute

2030 sollen nach bisherigen Prognosen fast doppelt so viele Menschen im Alter von über 80 Jahren in der Hauptstadt leben wie heute

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Mit einem neuen Konzept will der Senat die Gesundheitsversorgung alter Menschen verbessern. Das Konzept 80plus soll dazu dienen, Hilfssysteme stärker zu vernetzen, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Donnerstag mit.

Ziel sei es, bis Sommer 2016 zu konkreten Verabredungen zu kommen. Dies soll nach einer Reihe von Fachdialogen und einem Bürgerforum geschehen. Hintergrund ist der demografische Wandel. 2030 sollen nach bisherigen Prognosen fast doppelt so viele Menschen im Alter von über 80 Jahren in der Hauptstadt leben wie heute.

Hausärzte sollten verstärkt im Bereich Geriatrie - Gesundheit im Alter - ausgebildet werden, um neben herkömmlichen Erkrankungen auch andere altersbedingte Leiden wie etwa Demenz zu erkennen, erläuterte Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU). Zudem sollte eine engere Zusammenarbeit von Kliniken und niedergelassenen Ärzten Senioren etwa den Übergang vom Krankenhaus in den Alltag erleichtern.

Berlin wolle aber nicht nur die gesundheitliche und pflegerische Versorgung sicherstellen, sagte Czaja. Es gehe auch um die Teilhabe betagter Menschen am sozialen Leben.