Grundstücksmarktbericht

Immobilienpreise in Berlin ziehen weiter an

Ein- und Zweifamilienhäuser verteuern sich um durchschnittlich 9 und reine Mietwohnungshäuser um 13 Prozent.

Die Preise für Immobilien in Berlin zeigen weiter nach oben. So verteuerten sich Ein- und Zweifamilienhäuser um durchschnittlich 9 und reine Mietwohnungshäuser um 13 Prozent, wie aus dem Grundstücksmarktbericht des Senats für 2014 hervorgeht. Im Falle von Wohnungs- und Teileigenturm hätten die Preise im Vergleich zu 2013 um 10 Prozent angezogen, teilte die Verwaltung für Stadtentwicklung am Montag mit.

Gleichzeitig wurden die Spitzenumsätze des Vorjahres deutlich verfehlt, denn die Zahl verkaufter Immobilien sank um 18 Prozent auf 29.006, die der Grundstücksfläche um 19 Prozent auf knapp 1093 Hektar. Das umgesetzte Geldvolumen ging 2014 um 6 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro zurück.

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Die Verfasser des Berichts beobachteten eine starke Nachfrage bei unbebauten Grundstücken für Geschosswohnungsbau sowie eine spürbare Zunahme bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen (plus 23 Prozent). Für das laufende Jahr sagen sie eine deutliche Zunahme der Verkäufe bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Wohnungen voraus; bei Mietwohnhäusern werde diese weniger stark ausfallen.

Senat und Bezirke müssten sich weiterhin anstrengen, um baureife Grundstücke bereitzustellen, sagte der Staatssekretär im Stadtentwicklungsressort, Engelbert Lütke Daldrup, zu den Ergebnissen. Zügige Bebauungsplanverfahren seien die Voraussetzung für mehr Wohnbauflächen.