Film

Drehort Berlin: Nach „Homeland“ kommt „Captain America 3“

Berlin ist auch bei amerikanischen Filmschaffenden beliebt. Im Sommer wird Captain America hier gedreht werden.

Foto: Zade Rosenthal,Disney / dpa

Derzeit wird in der Hauptstadt eine Staffel der US-Erfolgsserie „Homeland“ gedreht. Und in diesem Sommer soll nach Informationen der „Bild“-Zeitung auch ein Teil von „Captain America 3“, die Superhelden-Geschichte ist von den Marvel-Comics inspiriert, realisiert werden. In den USA soll der Film im Mai 2016 starten.

Eine ziemlich amerikanische Geschichte: Nachdem ein Einsatz einer Superhelden-Nachwuchstruppe namens New Warriors unter Führung des übereifrigen Speedball eine Katastrophe ausgelöst, bei der viele Schulkinder ums Leben kommen, führt die US-Regierung den Superhero Registration Act ein. Superhelden wie Iron Man müssen sich registrieren lassen und für den Staat arbeiten und ihre Kräfte in den Dienst des Staates stellen, nicht unähnlich einer polizeilichen Streitkraft, wenngleich bei weitem besser ausgestattet. Teil dieser Registrierung ist auch die Preisgabe der Identität des jeweiligen Superhelden. Während Tony Stark (Robert Downey Jr.) ohnehin keinen Hehl aus seinem Alter Ego Iron Man machte, sieht dies Captain America (Chris Evans) sieht dadurch sein Recht auf Selbstbestimmung in Gefahr – schließlich kommt es zum Bürgerkrieg.

Dass die Hauptstadt als Drehort boomt, liegt nicht nur an der Förderung – so unterstützt das Medienboard Berlin-Brandenburg die „Homeland“-Produktion mit einer Million Euro. Der kreative Austausch zwischen Babelsberg und Hollywood hat eine lange Tradition. Die Ufa schrieb in Babelsberg Filmgeschichte, und die Studios aus Hollywood warben in den 20er-Jahren gern Kreative wie den Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau („Der letzte Mann“, „Sunrise“) ab.