Arena Treptow

Tausende bei Palästina-Konferenz - begleitet von Protest

In der Arena in Treptow hatten sich am Nachmittag zur Palästina-Konfrenz Tausende Menschen eingefunden.

Bei den verschiedenen Demonstrationen rund um die Konferenz blieb die Teilnehmerzahl bislang deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Zu einer Gegenkundgebung, an der unter anderem auch der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß und der Grünen-Politiker Volker Beck teilnehmen, sind am Nachmittag lediglich etwa 150 Menschen erschienen. Bei einer weiteren Kundgebung "Pro Palästina" waren es zunächst nur 10 Teilnehmer.

Eine weitere spontane Gegenkundgebung hält in der Nähe der Halle die Bärgida ab, dazu kamen sechs Personen. Bärgida wollte eigentlich an der angemeldeten Gegenkundgebung teilnehmen, wurde aber vom Veranstalter abgewiesen.

Abbruch bei antisemitischen Parolen

Neuendorf äußerte sich zuversichtlich, dass die Palästina-Konferenz friedlich bleiben wird. Bei den Vorgesprächen habe sich der Veranstalter kooperativ gezeigt und einen rechtlich zulässigen Ablauf zugesichert. Innensenator Frank Henkel (CDU) hatte im Vorfeld angekündigt, die Polizei werde die Veranstaltung sofort beenden, wenn es dort zu antisemitischen und volksverhetzenden Parolen kommen sollte.

Die Polizei ist nicht nur mit uniformierten Einheiten vor Ort, in der Halle verfolgen Neuendorf zufolge auch arabisch sprechende Zivilkräfte und Islamwissenschaftler das Geschehen.