Sturmtief

„Niklas“ wehte viele Eichhörnchen-Babys aus den Bäumen

Sturmtief „Niklas“ hat am Dienstag und Mittwoch auch Tiere getroffen. Überall in Deutschland stürzten Bäume um, in Berlin und Frankfurt mussten Eichhörnchen-Babys gerettet werden.

Foto: dpa

Sturmtief Niklas hat am Dienstag überall in Deutschland für Schäden gesorgt. Von den windigen Böen und umgestürzten Bäumen waren auch viele Tiere betroffen. In Frankfurt-Sossenheim wurden drei kleine Eichhörnchen-Babys aus ihrem Kobel geweht. Die Feuerwehr sammelte die Kleinen ein und benachrichtigte die Tierrettung.

Auch in Berlin gab es ähnliche Meldungen. So berichtet der Autor des englischsprachigen Blogs „andBerlin“, dass mehrere Eichhörnchen-Babys vom Wind aus ihren Unterkünften geweht wurden – und dass auch ganze Bäume, auf denen die Tierchen zuhause sind, vom Sturm umgeworfen wurden.

Die Schwester seiner Freundin habe sich bereits in den vergangenen Tagen um vier der kleinen Nager gekümmert. Drei weitere sollten noch am Donnerstag in ihre Obhut übergeben werden, schreibt David.

Was genau zu tun ist, wenn man Eichhörnchen oder ihre Babys findet, darüber informiert unter anderem der Eichhörnchen-Notdienst im Internet und per Telefon. Der Verein hat eine Liste mit den zehn wichtigsten Dingen verfasst, die zu beachten sind, damit es am Ende ein Happy-End für alle Beteiligten gibt.

Ein Happy-End gab es auch im Fall der drei kleinen Eichhörnchen-Babys in Frankfurt. Wie eine Sprecherin des Tierrettungsdienstes dem Hessischer Rundfunk sagte, habe man die Tierchen in einem Behelfsnest in der Nähe des Baumes untergebracht, „weil die Mutter nämlich die ganze Zeit von oben herunter geschimpft hat". Dort mussten sie ein paar Stunden ausharren, bis eine Gartenbaufirma mit ihrer Arbeit an dem beschädigten Baum fertig war. Wenig später konnte die Mutter ihre Kinder zurück in ihren Kobel holen.