Berlin

Wenn Neuer sich selbst in die Augen schaut

Der weltbeste Torwart ist nun auch in Berlin. Seit Montag hat Manuel Neuer seine eigene Wachsfigur. Und wie er aussehe? „Etwas angespannt.

Foto: Boris Streubel / Bongarts/Getty Images

Manuel Neuer hat schon vieles erlebt. Sich selbst von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen, war aber selbst für den Weltmeister neu. „Etwas angespannt“ blicke er drein, meinte der weltbeste Torwart bei der Präsentation seiner Wachsfigur in der Berliner Dependance von Madame Tussauds am Montagabend, „ich bin froh, dass ich privat meist nicht so streng gucke.“

Drei Stunden hatte er für die Entstehung Modell stehen müssen – in einer Originalpose aus dem WM-Finale von Rio. Spätestens am Freitag (20.30 Uhr) wird sich der Bayern-Keeper wieder der Arbeit widmen. Dann eröffnen die Münchner die Rückrunde beim Verfolger Wolfsburg. „Es ist schwer zu sagen, wo wir stehen“, sagte Neuer, und in Wolfsburg sei es nie einfach zu spielen. Nach Berlin indes möchte er gerne noch häufiger reisen. Zum DFB-Pokalfinale am 30. Mai, und noch lieber zum Champions-League-Endspiel eine Woche später.