Nach „Charlie Hebdo“

Michael Müller warnt vor zu viel Kontrolle wegen Terrorangst

Das Zusammenleben dürfe nicht „eingeschränkt werden durch ständige Repression und Kontrolle“, so Berlins Regierender Bürgermeister. „Das wäre ja genau der Erfolg der Terroristen.“

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Nach den Anschlägen islamistischer Terroristen in Frankreich hat Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) vor zu viel Kontrolle aus Angst vor Terror gewarnt. „Unser Zusammenleben darf nicht eingeschränkt werden durch ständige Repression und Kontrolle. Das wäre ja genau der Erfolg der Terroristen und Fanatiker“, sagte Müller am Mittwoch dem RBB-Inforadio. „Wahrscheinlich wird es diesen absoluten Schutz nicht geben können, aber den soll es auch nicht geben, weil wir dafür unsere Freiheit opfern würden“.

Die religionsübergreifende Mahnwache am Brandenburger Tor am Dienstag bezeichnete Müller als ein „starkes Zeichen“.