Stadionverbot

Hertha verbietet Hooligan-Symbole im Olympiastadion

Jetzt schaltet sich auch Hertha in die Hooligan-Debatte ein. Fans, die Schriftzüge der „HoGeSa“ (Hooligans gegen Salafisten) oder „Gnuhonnters“ tragen, müssen seit Sonntag draußen bleiben.

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Bundesligist Hertha BSC reagiert auf das Auftreten von Hooligans und die Debatte um den mittlerweile abgesagten Aufmarsch in Berlin: Der Fußballverein erließ am Sonntag ein Stadionverbot für solche Fans, die Kleidungsstücke mit den Aufdrucken „HoGeSa“ (Hooligans gegen Salafisten) oder „Gnuhonnters“ tragen. Auch andere Vereine haben dies schon beschlossen.

Hertha BSC beruft sich dabei auf die Olympiastadionordnung, wonach das Zeigen von Symbolen und Schriftzügen mit eindeutig rassistischen, gewaltverherrlichenden oder diskriminierenden Tendenzen verboten ist. „Personen oder Gruppen, die diese Symbole tragen oder diese Gesinnung repräsentieren, haben keinen Zutritt“, teilte der Verein mit.

Wie unterdessen bekannt wurde, planen Hooligans nun am 15. November einen Aufmarsch in Hannover. Eine geplante Demonstration in Berlin wurde dagegen abgesagt.