Nahverkehr

Berlins U8 fährt ab 20. Oktober wieder durchgehend nach Plan

Seit Sommer 2013 saniert die BVG die maroden Bahnhöfe und Tunnel am Südende der U8. Nun stehen auch die Arbeiten am U-Bahnhof Hermannstraße kurz vor dem Abschluss.

Foto: Amin Akhtar

Nach mehr als einem Jahr Bauzeit wird die U-Bahn-Linie U8 (Wittenau–Hermannstraße) ab 20. Oktober wieder voll nach Fahrplan verkehren. Das bestätigte eine Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Weil zwischen Leinestraße und Hermannstraße baubedingt nur ein Gleis zur Verfügung steht, fährt derzeit nur jeder zweite Zug bis zur Endstation am südlichen Ende der Linie, die übrigen stoppen bereits in Boddinstraße. Unmittelbar nach Ende der Herbstferien soll die Sperrung aufgehoben werden, so die Sprecherin.

Aufgrund von Bauschäden lässt die BVG seit Sommer 2013 die U-Bahn-Stationen Boddinstraße, Leinestraße und Hermannstraße in Neukölln sowie die dazwischenliegenden Tunnel instandsetzen und modernisieren. Weil die Schäden vor allem im Bahnhof Leinestraße erheblich schwerer als angenommen waren, hat sich die Bauzeit mehrfach verlängert. Statt wie geplant im Frühjahr konnte erst im August der Zugverkehr in diesem Bereich wieder aufgenommen werden – allerdings mit Einschränkungen.

Auch die Kosten sind kräftig gestiegen, am Ende auf insgesamt 13,5 Millionen Euro. Beim Bahnhof Hermannstraße müssen in den kommenden Monaten noch die beiden Vorhallen saniert werden. Aktuell ist der nördliche Eingangsbereich gesperrt. Die Bauarbeiten sollen dort bis Jahresende abgeschlossen werden.